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Lughnasadh

Dieser Artikel ist meine „Zusammenfassung“ der Inhalte des großartigen Buches von MacNeill über das Irische Fest Lughnasa. Er ist daher als Zusammenfassung und nicht als Artikel geschrieben, liest sich möglicherweise an manchen Stellen dadurch etwas holpriger als sonst.  Das Buch wird am Ende des Artikels gezeigt. Zusätzlich habe ich an manchen Stellen noch persönliche Anmerkungen hinzugefügt.

Nicht von Vater, nicht von Mutter
War mein Blut, war mein Körper.
Verzaubert war ich von Gwydion,
oberster Magier der Britonen,
als er formte aus neun Blüten.
- 'Hanes Blodeuwedd' Robert Graves





In den meisten heidnischen Kulturen wird der sonnengott in zwei rivalisierenden gespaltenen Persönlichekiten gesehen: Der Gott des LIchts und sein Zwílling, sein "unheimliches", "anderes" Selbst, der Gott der Dunkelheit. Sie sind Gawain und der Grüne Ritter, Gwyn und Gwythyr, Llew und Gorowny, Lugh und Balor, Balan und Balin, the Eichkönig und der Stechpalmkönig etc. Oft stellt man sie bei jahreszeitlichen Kämpfen für die Gunst ihrer Göttin/Liebhaberin, wie Creiddylad oder Blodeuwedd, welche die Natur repräsentieren, dar.

 

Die Gewichtung dieses Rituals ist etwas anders. Es eignet sich besser für mehrere Personen.
Eine Solovariante könnte darin bestehen seine eigenen Talente zu ehren.
In einer Zweiervariante ehrt man die Talente des anderen
In größerer Runde kann man für die jeweilige Person z.B. klatschen. Bei sehr vielen Personen evt. kleine Gruppen eheren. Die Idee stammt vom Sonoran Sunrise Groove wo den Teilnehmern in der Gruppe für ihre Arbeit innerhalb der Gemeinschaft gedankt wurde. Dies kann für ein Coven eine Möglichkeit die jeweiligen Arbeiten wertzuschätzen. Wichtig ist sicherlich darauf zu achten, dass sich niemand ausgelassen fühlt. Auch die Anrufungen sind sehr stark angelehnt an jenen die vom Sonoran Sunrise Groove benutzt wurden.  

Zu Mittsommer gibt der Sonnengott seine ganze Kraft der schwangeren Erde, damit die Fülle ihrer Früchte noch den letzten „Kick“ erhält. Zu Lughnasad ist das Korn meist bereits geerntet und der Kornkönig, der seine ganze Kraft den goldenen Garben gab, hat sich selbst für die Fülle des Landes gegeben. Diese Fülle feiern wir zum Herbstequinox, welches auch als Erntedankfest verstanden wird. Zu Samhain, zum Blutmond, fanden die großen Schlachtungen statt und mit dem Fleisch, welches nicht konserviert wurde, wurde ebenso gefeiert und selbst die Toten ließ man daran teilhaben.

Dieses Ritual eignet sich am besten für mindestens zwei Personen (Solovariante, und Variante für mehrere Personen möglich). Es stellt das rituelle Opfer in den Vordergrund, allerdings nicht auf der Basis einer starken Invokation.