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Bei diesem Ritual habe ich die Idee des Neujahrs zur Frühlingstagundnachtgleiche aufgreifen wollen, aber mit einer modernen heidnischen Erschaffung der Welt, die sich in die Erschaffung des heiligen Haines durch die Wiedererschaffung des Kosmos spiegelte.


1. Beginn des Rituals
Ein Signal ertönt (Horn, Gongschlag, Glocke etc.)
Mögen wir alle in heiliger Stille inne halten.

2. Reinigung
Besprenkelt die Leute
Mögen wir alle rein sein, damit wir das geweihte durchqueren können.
Mögen wir das geweihte durchqueren, damit wir das Heilige erlangen können.
Mögen wir das Heilige erlangen, damit wir in allen Dingen gesegnet werden.

3. Begründung
Wir sind heute zusammen gekommen um unsere Göttin der Morgenröte in der Einheit und der Harmonie zu ehren.

4. Erschaffung des Kosmos
Die Teilnehmer sollten in eine leichte Trance geführt werden (Trommeln), aber so, dass die Augen noch offen sind.
Vor dem Beginn der Zeit. Vor der Entstehung des seins. Vor allem was je war und sein wird, war Namma-Nun, der unendliche Glanz.

Namma-Nun atmet ein.
Durch das Einatmen entsteht in der Mitte der Samen des Lichts – das kosmische Ei.
(Legt den Samen der Schöpfung (ausgeblasenes Ei rot angemalt) hinein)
Durch den Druck bricht das Ei (Ei zerbrechen) und teilt sich in Oben und Unten.
Die Schale des kosmischen Eis wird zur Erde.

Erdmutter anrufen
Lasst uns die Große Mutter anerkennen, die Urquelle des Lebens, des Todes und der Erneuerung von den tiefen der heiligen Quelle und der Fülle des Landes. 
(Trommel spielt im Herzschlag)
Obwohl du viele Namen hast, Große Mutter,  rufen wir dich heute als Danu, die Winderin der Wasserwege in unseren Herzen, die Mutter der unsterblichen Legenden der Noblen.
Wir ehren dich, denn die Mystiker werden in deiner dunklen Umarmung weiser.
Wir ehren dich, denn deine Kinder werden durch deine Gaben, dein Blut und deine Knochen genährt.
Wir ehren dich, denn aus deiner sternenübersäten Gebärmutter, werden neue Leben und neue Welten zu uns gebracht.
Wenn unsere Zeit gekommen ist, werden wir zu dir zurückkehren und wieder in dir ruhen. Ein Fest für ein Fest und deinen Segen trinkend werden wir in allen Welten ruhen wie wir es jetzt auch tun.
Schließ dich uns an durch die pulsierenden Flüsse in uns, um uns, neben uns, über uns und unter uns. Erkenne unsere tiefste Hingabe der Liebe. Leuchtende Mutter, nimmt unsere Opfergabe an!
Alle: Leuchtende Mutter, nimm unsere Opfergabe an!   (Mehlopfer)

Feuer Entzünden
Im Oben leuchtete das Feuer, durch die Kraft des Drucks entzündet als Sonnen und Sterne. 
Wir entzünden unser Licht von den Sternen. (Kerze entzünden).
Leuchtende Herrin, vereine uns alle denn durch unsere Andacht an einem gemeinsamen Feuer werden wir zu einer Familie verbunden, zu einem Volk.
Königin des Herdfeuers, dein Hausstand ist hier.
Mögen wir mit einem guten Feuer beten.

Wasser silbern
Im Unten sammelte sich das Wasser des Ursprungs, die Quelle des Umanifesten, des Chaos. Die Quelle aller Nahrung. Wir verbinden uns mit der Quelle aller Quellen. (Silber ins Wasser) Tief fließt das Wasser der Weisheit.

Den Baum weihen
Dazwischen tanzen die Lüfte und schaffen Raum.
Das Sonnenfeuer erwärmt den Kessel der Schöpfung.
Blitze mit Sternenstaub befruchten das Wasser.
Das erste Leben wird aus dem Urwasser geboren:
Ein Samen wächst auf dem Urberg zum Baum heran.
(Den Baum mit dem Wasser besprenkeln und beräuchern)
Duir [Dur]: Kosmischer Baum, Weltenbaum. Tor und die Kreuzweg aller Welten. 
Mit den Wurzeln tief mit der Quelle verbunden.
Dein Stamm umfasst die Welt, deine Äste umarmen den Himmel und über dir leuchtet der Stern der Weisheit, um den sich der ganze Himmel dreht.
Deine Früchte sind die Samen des Kommos.
Verbinde uns mit den Welten.

Frieden in den Himmelsrichtungen
Möge Friede im Osten sein – der Quelle der Beredsamkeit und Weitsicht unter dem Zeichen von Sirrah (*) und des Falken
Möge im Süden Friede sein – der Quelle der  Kraft und Stärke im Zeichen von Aldebaran und dem Hirschen
Möge im Westen Friede sein – Quelle von Schönheit und Magie im Zeichen von Spica und dem Lachs der Weisheit
Möge im Norden Frieden sein – der Quelle von Fruchtbarkeit und Wohlstand im Zeichen von Altair und dem Bären.
Möge Friede im heiligen Zentrum sein, der Achse aller Welten, Quelle der Hoheit und der heiligen Schwelle im Zeichen des Sterns der Weisheit und des inneren Feuers.
Möge Friede in Land, Meer und Himmel sein,
in Körper Geist und Seele.

6. Öffnen der Tore
Opfere Öl dem Feuer(Duftlampe): Ich mache dem Hüter der Tore dieses Opfer, Herr des Dazwischens, Hüter der Wege, Öffner der Wege.  Vereine deine Magie mit meiner und schütze die Tore dieses Haines. Hüter der Tore, nimm mein Opfer an!

(Trommel / Rassel)
Jetzt lass dieses heilige Zentrum zur Grenze aller Welten werden,
Lass das Feuer sich öffnen als Tor
Lass die Quelle sich öffnen als Tor
Lass den Baum zum Weg aller Welten werden.
Beim Hüter der Tore und bei meinem (Willen und) Wort: Die Tore sind offen!

7. Die drei erhabenen Stämme einladen
Die Erdmutter brachte die Erstgeborenen hervor, die die Welt zu formen begannen:

Götter und Göttinnen. Erstgeborene der Erdmutter. Ehrt mich (mit eurer Anwesenheit / Schutz / ….)  wie ich euch Ehre! Leuchtende, nehmt mein Opfer an!
Ale in Opferkessel.

Aus dem ersten Leben in Kessel der Schöpfung wurden die Pflanzen geboren, aus den Pflanzen die Tiere und die Naturgeister. Naturgeister, die ihr dem Land innewohnt. Helft mir wie ich euch helfe! Geister des Landes, nehmt mein Opfer an!
Ale in den Opferkessel

Und aus den Tieren entstanden die Ahnen, die vor uns kamen und uns lehrten. Von den Ahnen entstanden wir, das lebendige Volk.
Ehrwürdige Ahnen des Blutes, des Geistes und des Herzens: erinnert euch unser wie wir uns an euch. Nehmt mein Opfer an!
Ale in Opferkessel

8. Ehrengäste und Hauptgaben
(meditation um sich die Göttin der Morgenröte besser vorstellen zu können. Eine Lampe, die in den Farben des Regenbogens wechselte wurde angestellt).

Schließt eure Augen. Atmet tief ein und aus. Nehmt die positive Energie um euch herum in euch auf. Stoßt heraus die negative Energie in euch. Über auch, um euch, unter euch und vor euch……. Alles ist dunkel. Die Nacht hat die Welt unterer ihrer Kontrolle und alles ist in tiefster Dunkelheit erfüllt, nur durchbrochen in denen Gelegenheiten wenn der Mond uns sein leuchtendes Gesicht zeigt. Dunkelheit…. Und plötzlich bemerkst du, dass diese Dunkelheit nicht mehr absolut ist. Bilder und Formen beginnen sich abzuzeichnen vor dir und werden langsam zu schemenhaften Eindrücken um dich herum. Du siehst den leichtesten Hauch eines Baumes oder eines Strauches. Die Tagwachen Tiere beginnen sich zu rühren. Die frühen Vögel beginnen zu zwitschern, sehr zum Leidwesen der Würmer. Rascheln wird hörbar um dich herum als Zeichen das andere wach werden  und als Echo durch den vorher stillen Wald. Um dich herumschauend bemerkst du, dass die Formen eine Definierung erhalten und die Details deutlicher werden.
Die Morgendämmerung bricht an. *Xausus ist wach geworden. Als sie ihre rosigen Finger über den Himmel reckt, streichelt sie die Dunkelheit zart gegen Westen, den Weg für die Sonne im Osten frei machend, damit diese ihre wilde und feurige Reise durch den Himmel beginnen kann. Xausus, Göttin der Schwelle und der Tore der Morgendämmerung, mit der Kraft die Nacht wegzulocken und die Sonne an den Fersen.
Xausus! Göttin der Morgendämmerung! Bringerin des Lichts in der dunkelsten Nacht! Göttin des Frühlings und der Hoffnung. Du bist das Symbol der Wiedergeburt und der Regeneration. Du erinnerst uns daran, dass mit jedem Morgen die Welt erneuert wird. Du bist die Göttin aller Anfänge.

Wir ehren dich auf die alte Weise. Nimm unsere Opfer an und komm zu uns!  (Opfern)

10. Omen
A) Wurde das Opfer angenommen? B) Welche Geschenke, Segen erhalte ich im Gegenzug? C) Was braucht ihr noch weiterhin von mir?)

11. Bitte um Segen
Leuchtende Götter, Kräfte des Landes, ehrwürdige Ahnen: Wir haben euch Geschenke dargebracht. Jetzt rufen wir zu euch und bitten euch eure Liebe zu erfahren und jetzt einen Segen von euch in diesen Kelch zu erhalten.  Lasst uns gemeinsam ein Mahl teilen!

12. Heiligung des Segens
Wir öffnen unsere Herzen für Euren Segen. Schenkt uns den Trank der Inspiration, schöpft für uns aus der Quelle der Weisheit, heiligt dieses Wasser!  (Akt des Segnens)
Siehe da - das Wasser des Lebens!  (Präsentieren des gesegneten Wassers)

13. Bestätigung des Segens
Der Segen der Leuchtende, Ahnen und Naturgeister fließt und leuchtet in uns. Lasst uns diesen Funken des Lichts nähren und ihn zu einer leuchtenden Flamme machen um sie im großen Kreis der Menschen, Tiere und Pflanzen zu teilen. 

Trinken und gemeinsam kleines Mahl teilen.

14. Magische Arbeit
Wir passieren den Punkt des Gleichgewichts. Der Tag ist nun länger als die Nacht. Es ist Frühling! Das Leben beginnt von neuem  und befreit sich von der Last des Winters. In der Erde treibt die Saat und kommt hervor.
In  einem Jeden von uns ist die gleiche Kraft. Nun ist es an der Zeit Wünsche und Pläne in die Tat umzusetzen und zum Wachsen zu bringen. Doch vorher müssen die Fesseln abgeworfen werden, die  uns vom Erreichen unserer Ziele abhalten, damit die Wasser der Lebenskraft befreit werden können.

Bittet nacheinander die Teilnehmer und dann die Vertreter der Himmelsrichtungen in die Mitte und fragt:
Was bindet dich?
Antwort:
Mich bindet …..
Was brauchst du um frei zu sein?

Der oder die Gebundene bittet vor den Göttern, Ahnen und Naturgeistern um das was er/sie braucht.
Der Teilnehmer geht zuletzt zum Feuer, zerreißt die Fesseln und kehrt an seinen vorherigen Platz zurück. Alle machen Lärm. Der Vorgang wiederholt sich bis alle an der Reihe waren.
Die Fessen sind hier symbolisch für den persönlichen Winter zu sehen, der "Lärmbrauch" und das Feuer helfen diesen zu vertreiben.

nimmt den Beutel mit Samen aus dem Norden auf
Ich erbitte die Hilfe der Erdmutter, Xausus, den Leuchtenden, den Noblen und den Ahnen. Füllt diese Saat mit Eurer Macht.

Der Beutel wird herumgereicht und jeder nimmt von der Saat, die Töpfe werden herumgereicht.

Nun ist die Zeit des Säens gekommen. Schaut in Eure Herzen und seht den leeren Platz der gefüllt werden wird. Nehmt diese Samen die von der Kraft der Götter berührt wurden und pflanzt sie damit die Kraft aus ihnen auch Euch fülle. Es soll euch an nichts mangeln.
Die Saaten werden auf die Watte gegeben und erhalten noch etwas vom Wasser des Lebens. 

15. Dank und Verabschiedung an die drei Sippen
Leuchtende, Naturgeister und Ahnen. Ich danke Euch für Eure Anwesenheit bei diesem Ritual und in meinem Leben. Euer Segen bleibt bei mir, so lasst (meinen Segen und) meine  Liebe mit euch gehen. ((Ale ins Feuer)) Ich danke Euch. 

16.  Die Tore schließen
Herr der Tore, wir danken dir für deine Führung und Schutz!  (Ale ins Feuer)
Lass das Feuer Flamme sein,
Lass die Quelle Wasser sein,
lass alles sein wie’s vorher war,
bis auf die Magie die hier geschah!


17. Dank der Erdmutter
Erdmutter, dir geben wir alles zurück, was wir nicht gebraucht haben. Gib uns Halt in der Welt, wie durch das Ritual. Wir danken dir.


18. Beenden des Rituals.
So wie dieses Feuer erlischt, möge es in mir weiterbrennen. (Alle Kerzen löschen). Unser Ritual ist beendet. Möge mein Gedächtnis bewahren, was Auge, Ohr und Herz gewannen. Tief verwurzelt, hoch gekrönt wächst der Lebensbaum in mir. So sei es

 

(*) Die Sternnamen basieren auf meinen Recherchen und Experimenten mit den sogenannten "vier Heiligen Tieren"

Für eine Grundsätzliche Erklärung der ADF Ritualsturktur bitte dem Link folgen.


Quellen:
Ian Corrigan Simple shrine rite  (meine Standardliturgieelemente)
Earrach of Pittsburg "The Creation Myth in Neodruidic Liturgy" (floss in die Erschaffung des Kosmos ein)
Ceisiwr Serith "Deep Ancestors", Nemos Ognios Spring Equinox (Reinigung und Feuer)
Michael J. Dangler (Meditation für Xausos)
Starhawk "Der Kult der großen Göttin" (Magische Arbeit)

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Ishtars Avatar
Ishtar antwortete auf das Thema: #12992 4 Jahre 1 Monat her
Mein letztjähriges Ritual. Obwohl ich die Idee des Bewusstmachens der Schöpfung nach wie vor gut finde, glaube ich, dass mir die Verbindung nicht ganz gelungen ist. Ich habe dieses Ritual hochschwanger geschrieben und durchgeführt, einen Stuhl in der Nähe weil ich nicht wusste ob ich's stehend komplett packe und sehr kurzfristig geschrieben, weil ich mir bis zuletzt unsicher war, ob ich es überhaupt in der Gruppe feiern möchte. Meine Gruppe war sehr geduldig, mein Ritualleitungspartner hat klasse gehalten. Die Sprechrollen wurden aufgeteilt, ich habe wie immer relativ frei gesprochen und isnbesondere den Text für die Erdmutter am Anfang etwas gekürzt. Es war etwas weniger Tanz dabei - ich hatte jegliche Bewegung rausgestrichen. Möglicherweise war Xausos auch die falsche Göttinwahl. Im Nachhinein würde ich sie als Torwächterin nehmen (als Kuh, nicht als Stute) und um beim Proto-IE zu bleiben Westyā nehmen, die Erdmutter selbst Dhéǵhōm Mā́tr oder (doch) *Austro - wie wohl die Göttin Ostara richtig rekonstruiert hieß. Immer noch nicht ganz ausgegoren ;-).
Wie gesagt, kein Glanzlicht. Die magische Arbeit (ist meine Standard für Ostara) kam aber wie immer gut an.
Das "*" steht übrigens für einen linguistisch rekonstruierten Namen.