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- wie es auch manchmal genannt wird ist etwas anderes als eine christliche Taufe und kann problemlos auch von Eltern angewandt werden, die zwar selbst nicht den Alten Weg gehen, aber einfach in einem besonderen Rahmen ihrem Kind einen Namen geben wollen, oder es auf der Welt willkommen heißen wollen.

Warum? Nun, im Sinne des Alten Weges ist es wichtig, dass es eine eigene Entscheidung ist, den Weg zu gehen. Natürlich ist es wichtig, das Kinder mit einer Tradition aufwachsen und natürlich wird es in den meisten Fällen jene der Eltern sein, aber irgendwann kommt der Moment, wo das Kind sich selbst, aus dem Herzen heraus für diesen Weg entscheiden muss.
In einer heidnischen Taufe, wird im Gegensatz zur Christlichen das Kind nicht an eine Religion gebunden. Meine Tante hält mir auch jetzt noch vor, dass ich Christin sei, weil ich getauft wurde, und was ich im Herzen fühle und für was ich mich entschieden habe ist gleichgültig. Ich denke jeder wird mir aber zustimmen, dass ein Kind sich mit dem Herzen - und auch mit dem Verstand - noch nicht an eine Religion binden kann.
 

Bei einer heidnischen Taufe kann das Kind den Segen der Götter erhalten, oder aber auch einfach Glückwünsche von den Beteiligten. Es ist manchmal üblich, dass heidnische Kinder einen geheimen Namen erhalten, den nur die Eltern kennen (manchmal auch die Paten). Das ist ein machtvoller Brauch der auch in den Initiationen übernommen wird.

Paten kann es geben oder auch nicht, das ist Sache der Eltern.
Müssen die Paten den Alten Weg gehen? Nein. Niemand muss sich auf den Alten Weg initiieren lassen, bevor er / sie Pate für ein heidnisches Kind werden kann, denn die Paten verpflichten sich nicht das Kind in irgendeine Religion hinein zu erziehen, allenfalls genau das Gegenteil, nämlich dem Kind die Möglichkeit zur Wahl seiner Religion offen zu lassen! Sie verpflichten sich für das Kind da zu sein und eine besondere Verantwortung zu tragen. Wir glauben, dass die Eltern die Paten schon in ihrem Sinne aussuchen und dass die Religion der Paten keine Bedeutung hat, wenn die Eltern ihnen vertrauen.

Muss eine heidnische Taufe von einer initiierten Priesterin oder einem initiiertem Priester abgehalten werden?
Nein. Wenn man in einem Coven ist und möchte, dass dies von der Hohenpriesterin oder dem Hohenpriester getan wird, ist das natürlich kein Problem. Genauso kann diese Rolle aber auch von einer guten Freundin, die man dazu fähig hält abgehalten werden oder von den Eltern selbst. Man sollte einfach ein gutes Gefühl dabei haben. Das Kind wird nicht mehr oder weniger Hexe oder Heilig sein, wenn eine Hohepriesterin die Zeremonie abhält.
 

Ob das Gewicht mehr auf dem Segen der Götter, dem Willkommenheißen auf der Welt oder der Namensgebung liegen soll, liegt im Geschmack und der Verantwortung der Eltern.

Wenn das Kind vorher christlich getauft wurde - weil es halt so brauch ist (wobei auch in einer heidnischen Taufe das Kind ein weißes Kleidchen tragen kann, wenn es die Eltern wünschen) - und die Eltern dann auf den Alten Weg wechseln, ist dann eine Ent-taufung und Neu-taufung nötig?
Ich würde sagen nein, da ich die Ent-taufung sowieso für unnötig halte. Wir vergessen hier, dass das Kind seine Wohl noch nicht getroffen hat! Ich würde vorschlagen, man zeigt ihm einfach den Alten Weg und irgendwann wird es selbst entscheiden, welchen es gehen will - wichtig ist aber, dass man dem Kind schon eine Tradition und einen Weg vorlebt, weil es für das Sicherheitsgefühl und die Entwicklung des Kindes einfach von Vorteil ist.  Ich gebe dem Kind auch etwas zu essen und lasse es nicht jeden Tag wählen!

copyright by Ishtar (2002) at sternenkreis

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