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Das Fest der Himmelskuh-Wintersonnenwende

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17 Dez 2017 07:59 #14736 von Undine
kemetismus.de/der-mythos-der-himmelskuh/
Jedes Jahr im Dezember -ungefähr zur Wintersonnenwende – feiern wir das Fest der Himmelskuh.

Der Mythos erzählt, dass vor langer Zeit die Götter noch auf Erden lebten, als die Menschen begannen gegen die Götter zu rebellieren. Sie verwehrten Ihnen Gebete und Opfergaben um über diese selbst verfügen zu können. Manche ersannen sogar Pläne den Sonnengott Re anzugreifen. Dieser war inzwischen alt geworden und nur noch sehr schwach.

Re – tief enttäuscht über die Gier der Menschen – beschloß daraufhin einen Götterrat einzuberufen um darüber zu beraten, wie sie weiterverfahren würden. Re hatte in seiner Form des Atum die Menschen aus seinen eigenen Tränen erschaffen – Tränen die er vor Freude geweint hatte, als seine verlorene Tochter Tefnut aus den Gründen des Urmeers zurück gekehrt war. Und nun wendeten sich jene Menschen, die im Mittelägyptischen „remeti“ (=Tränen) heißen voller Hass gegen ihn. Er plante die Menschheit zu vernichten, jedoch wollte er vorher dazu den Rat der anderen Götter hören.

Die übrigen Götter waren mit diesem Plan einverstanden und so erhielt die Göttin Hathor den Auftrag in ihrer löwengestaltigen Form Sachmet die gesamte Menschheit auszulöschen. In der Zwischenzeit gebot Nut dem Sonnengott in ihrer Form als Himmelskuh auf ihren Rücken zu steigen um ihn möglichst weit weg aus der Reichweite der Menschen zu bringen. Hathor-Sachmet begann also mit ihrem blutigen Auftrag.

Plötzlich überkam Re Mitleid mit den Menschen und er bereute seinen Plan sehr. Doch Sachmet war nicht mehr zu bremsen, sie war in einen Blutrausch geraten und gerade dabei die gesamte Menschheit abzuschlachten. Der Nil färbte sich dabei blutrot. Re beschloß Thoth um Hilfe zu bitten in seiner Verzweiflung. Dieser ersann eine List um der blutrünstigen Sachmet Einhalt zu gebieten. Gemeinsam färbten sie Bier mit rotem Ocker ein, so dass es wie Blut aussah. 7000 Maß mischten sie und schütteten alles auf die Erde. Sachmet merkte in ihrem Rausch nicht, dass es sich um Bier handelte und begann das Blut gierig zu trinken bis sie schließlich sturzbetrunken einschlief. Als sie erwachte, verwandelte sie sich zurück in die sanftmütige Hathor.

Re – immer noch bestürzt über die Feindseligkeit der Menschen – beschloss fortan im Himmel auf dem sicheren Rücken der Himmelskuh zu bleiben und die Erde ganz den Menschen zu überlassen.

Jedes Jahr feiern wir also die Rettung der Menschheit durch Re, gedenken aber der Wichtigkeit die menschliche Gier zu zügeln und den Göttern, die sich für uns in der Natur manifestieren, Respekt zu zeigen und die Verbindung zu ihnen zu erhalten. Wir wissen, dass wir die Götter und ihr Wohlwollen brauchen und schätzen ihre Liebe und Unterstützung.

Das Problem von Hexen ist,das sie nie vor Dingen weglaufen,die sie von ganzen Herzen hassen.....
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