Unterschiedliche Organisationen verbinden

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06 Okt 2012 18:51 #12420 von Ishtar
Da ja nun einige hier auf mehreren "Organisationen" tanzen würde ich sehr gerne wissen, wie ihr für euch die Balance haltet. Ist es ein Balanceakt? gelingt es leicht? Müsst ihr Kompromisse eingehen? Gibt es Konflitke oder passt meist alles?

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13 Okt 2012 13:41 - 13 Okt 2012 13:44 #12458 von Athena
Wie gesagt ich verbinde Heathenry & ADF Druidentum und das geht sehr gut hand-in-hand. OBOD habe ich erstmal auf Eis gelegt; ich will nicht ausschliessen dass ich in der Zukunft erneut darauf zurueck greife, aber derzeit passt's einfach nicht, daher lasse ich es rein nominal nebenherlaufen. Da das Studienprogramm des ADF (Dedicant Path) relativ zeit- und energie-aufwendig ist, muss ich auch einfach Abstriche machen und Prioritaeten setzen.
LG Athena

Be who you are and say what you feel, because those who mind don't matter, and those who matter don't mind.
Letzte Änderung: 13 Okt 2012 13:44 von Athena.

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14 Okt 2012 09:57 #12461 von Ishtar
Ich musste grad selbst etwas über dieses Thema nachdenken und habe gemerkt, dass sich die Inhalte sehr gut miteinander verbinden lassen. Die Arbeit mit den vier Elementen sehe ich mehr als Persönlichkeitsentwicklung und ich passe sie als Arbeit mit den unterschiedlichen Kindred auch ein bzw. habe das gemacht. Im Ovatenkurs lässt sich das ganze sogar noch viel besser mit der Arbeit im ADF verbinden, da die Themen gegenseitig aufgegriffen werden und es so eine sehr große Bereicherung ist.

Ich halte die Hochfeste mitlerweile größtenteils nach ADF, bringe aber gewisse OBOD oder Formeln aus den Mysterien mit rein.

Mein praktisches Hauptgewicht habe ich momentan auf eine Reihe sehr intensiver Meditationen von der SOL gelegt, was so die spirituelle Seite ausschöpft. Diese Arbeit wird im nächsten Frühjahr beendet sein. Ich muss sagen ich bin froh. Es sind wundervolle, sehr starke Meditationstechniken, aber es ist sowas wie eine "Impfung" - ein unglaublicher Input in sehr kurzer Zeit und natürlich muss eine längere Nachbearbeitung folgen. Ich merke aber, dass das momentan schwierig ist weil meine "Leidenschaft" grad in eine andere Richtung geht. Ich mach das aber fertig, weil es ein wichtiger Prozess ist und versuch unter den Umständen mein Bestes zu geben. Auch weil ich merke, dass gut nachbearbeitet diese Übungen unglaublich wichtig sind.

Die Theorie ist momentan durch den ADF Kurse (CTP-Prelim) geprägt. Wegen den SOL Meditationen musste ich aber mein wöchentliches Ritual aufgeben (dafür meditiere ich ja wieder täglich) und auf einmal im Monat reduzieren.

Ich arbeite gerade intensiver an einigen Theoriekursen der ADF, weil ich weiß, dass ich mittelfristig mich auf Prüfungen vorbereiten muss und alles andere dann wieder in den Hintergrund gerät. Ab November habe ich schon weniger Zeit und ich fang an wieder mehr Stunden zu arbeiten. Ich muss für die Arbeit auch Berichte schreiben :S und weil ich da so gar keine Lust zu habe, trickse ich rum: ich "darf" erst einen ADF Kurs einreichen wenn ich einen Bericht für die Arbeit geschrieben habe. So bringe ich mich dazu diese zu schreiben. Ab Dezember wird es wieder mit den Anträgen für die Arbeit los gehen und die haben dann absolute Priorität - da muss ich mich dann zusammenreißen.

Den OBOD Kurs lese ich hauptsächlich und mache mir Notizen was ich vertiefen möchte, weil zu mehreren Sachen momentan einfach die Zeit fehlt. Ich merke aber, dass dadurch, dass ich mir so viele Gedanken mit dem Garten mache und daran arbeite, durchaus auch mehrere Aspekte dort bearbeitet werden. Ich glaube das ist so dieser Effekt, dass der "Kurs" weiterarbeitet, auch wenn man nicht bewusst sich hinsetzt und "tut" (was auch immer grad anstehen würde).

Irgendwie habe ich den Eindruck es ist - zumindest bei mir - ein guter Schuss Zeitmanagement dabei - zumindest haben die Konflikte bei mir alle mit Zeit zu tun ;)

BB
Ishtar

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14 Okt 2012 19:07 #12465 von Turtle
Hej,

irgendwie ist das gerade interessant für mich.

Ich selber sehe mich als freifliegenden Heiden. Als Schamane im westlichen Kulturkreis bin ich neutral und den Religionen gegenüber aufgeschlossen. Ich gehöre zwar dem indianisch-synkretischen Bärenstamm als Organisation an, lasse den religiös geprägten Anteil aus meiner Arbeit mit Angehörigen anderer Religionen aber außen vor. Ich habe ein umfassendes Wissen über christliche Inhalte, da ich in diesem Glaubenssystem mal groß geworden bin und kann so auf entsprechend religiöse Menschen eingehen, mich in ihr Paradigma begeben. Aktuell habe ich den Geisterglauben der Muslime am Wickel, da ich in letzter Zeit vermehrt Muslimen begegne.

Den praktischen Weg halte ich mir synkretisch, sammle also alles, was funktioniert und baue das für mich passendste in meinen Weg ein oder kann dann wenigstens übersetzen was ich mache, wenn ich für eine erzkatholische Person arbeite.

Hm, war jetzt irgendwie eher ein Kontrapunkt zur Eingangsfrage...

Bless

Turtle

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