Wie viel darf / soll Heidentum kosten?

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09 Mär 2011 19:13 - 09 Mär 2011 21:41 #10229 von Ishtar
Hi

Wie Andy ist mir auch schon aufgefallen, dass in anderen Ländern die heidnische Szene sehr viel mehr auf die Beine stellt. Sicherlich ist das nur ein Punkt von vielen, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass Neuheiden in anderen Ländern eher dazu bereit sind Geld für ihre Religion in die Hand zu nehmen.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

Warumm ist mir noch nicht ganz klar. Ich habe mich einer amerikanischen heidnischen Kirche angeschlossen, weil ich den Unterschied zwischen Kirche und Verein mitkriegen wollte - und er ist gewaltig! Ich merke aber auch, dass anders mit Geld umgegangen wird, selbstverständlich auch mehrere freiwillige Spenden einzahlen.

In deutschen neuheidnischen Kreisen erlebe ich häufiger Aussagen in die Richtung es müsse alles umsonst sein oder möglichst billig, teilweise wird sogar auf Leute geschimpft, die Workshops organisieren / leiten und dafür entsprechende Preise verlagen.

Wie seht ihr das? Wieviel gebt ihr ungefä aus, wieviel wäre ok?

BB
Ishtar
Letzte Änderung: 09 Mär 2011 21:41 von Ishtar.

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10 Mär 2011 23:19 #10231 von Andy
Also ich kann direkte vergleiche ziehen was die heidnische Szene in England und hier in Deutschland angeht.

Man darf nicht vergessen, die Szene ist in England wesentlich aktiver als in Deutschland - es gibt unzählige Organisationen! Alleine die "Pagan Federation" hat einige tausend Mitglieder, nicht zu vergessen die "Order of Bards, Ovates and Druids" und etliche andere. Die heidnische Szene ist auch wesentlich grösser als bei uns - Für GB gehen Schätzungen von mindestens 40.000 - 250.000 Anhängern heidnischer Strömungen aus.
Auch ist Heidentum in Deutschland eine relativ neue Bewegung - in GB nicht. Die Pagan Federation feiert im October 40jähriges Bestehen. "Wicca" ist ebenfalls eine englische Erfindung.

Irgendwie ist der Zusammenhalt jenseits der diversen heidnischen Glaubensrichtungen auch besser als bei uns - man packt die Dinge gemeinsam an und investiert neben HErzblut auch Geld. HInzu kommt noch, dass man in GB schon aus Tradition wesentlich toleranter ist was alle Arten von Paradiesvögeln, Exentrikern und so weiter angeht.
Man fahre einfach mal an einem jahreskreisfest wie etwa Beltaine nach Glastonbury!!!! Eine wunderbare Energie und Stimmung - auf dem Tor. dem Hausberg, versammeln sich hunderte Heiden um gemeinsam zu feiern und die Sonne zu begrüssen. Ebenso rund um die Quelle im den Chalice-Well-Garten. Konzerte, Feiern, Zeremonien wohin man blickt. Nicht zuletzt auch der Goddess-Tempel... Oder Stonehenge zur Sonnenwende, oder riesige Beltaine-Festivals in Schottland...
In Deutschland? Nix.

Geld ist auch eine gutes Stichwort! Und Werbung! Aus irgendwelchen Gründen die sich mir noch nicht erschlossen haben, wird man in Deutschland doch gleich schief angeguckt, wenn man WERBUNG für das HEidentum und Veranstaltungen machen will - so "richtig" mit Printwerbung, Online, Flyeraktionen, Plakate... oh je oh je - dann wird man gleich ausgegrenzt, weil man dann ja "missioniert"! Und das macht man ja nicht... (Wer hat sich bitte DAS ausgedacht?!?)

Zum Geld: Ja, es darf auch was kosten! Ich kenne Leute, die haben 20.000 oder mehr Euro in ein Projekt gesteckt - z.B. der Tempel in Glastonbury. Auch werden in offenen Zeremonien spenden gesammelt, einige Dienste kosten auch Geld - heidnische Hochzeiten, Beerdigungen und andere Zeremonien von Priestern/Priesterinnen/Druiden/Hexen sind nicht immer billig. Aber das halte ich für normal - warum soll es nicht auch was kosten dürfen? man gehe nach Japan - ohne Kohle gibt es keinen besonderen Segen beim Shinto-Priester. Auch ein Schamane in den Anden will Geld sehen, ohne geht nix.

Oder Presse - noch so ein Reizwort in Deutschland! In England ist auf der Goddessconference schon die BBC mit Filmteam gewesen, ebenso ein Radioteam der BBC bei einer öffentlichen Samhain-Zeremonie im Tempel, dazu noch Interviews, PR-Arbeit, Pressearbeit usw. Natürlich gibt es Berichterstattung, die nicht immer positiv ist, aber es gibt sehr viel objektive Berichterstattung von renomierten Medien. In Deutschland kommen immer nur Leute zu Wort, die ich SOFORT in eine geschlossene Anstalt einweisen lassen würde oder von denen ich denke, dass sie eine Überdosis Rollenspiel und Tolkien abbekommen haben. Neulich gab es wieder eine Reihe auf RTL (MIttagsmagazin) zum Thema mit einer Reihe absolut bekloppter Gestalten - "Schamanen", "Hexer" usw...

Deutschland ist halt noch Entwicklungsland in heidnischen Dingen und was Toleranz angeht.

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11 Mär 2011 12:48 #10233 von Ialokin
Das hat vielleicht auch mit der Einkommensstruktur und mit der Menge der Leute, zu tun, die sich in den jeweiligen Ländern zur heidnischen Szene zugehörig fühlen.

Was "kostet", ist im Übrigen nicht die Religion, das Heidentum, sondern die Zeit und die Fähigkeiten von Leuten, von denen man etwas bekommt (Wissen, Unterhaltung, Organisation).
Und das sollte auch so sein.

Ialokin

Die Liebe zu schenken, den Zauber zu wecken, das Leben zu feiern - das ist unser Sinn.

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11 Mär 2011 12:51 #10234 von Ialokin
> In Deutschland kommen immer nur Leute zu Wort, die ich
> SOFORT in eine geschlossene Anstalt einweisen lassen würde
> oder von denen ich denke, dass sie eine Überdosis
> Rollenspiel und Tolkien abbekommen haben. Neulich gab
> es wieder eine Reihe auf RTL (MIttagsmagazin) zum Thema
> mit einer Reihe absolut bekloppter Gestalten -
> "Schamanen", "Hexer" usw...

Ja. Der Nachteil, wenn die nachdenklichen Heiden sich zurückhalten, ist, daß die "weniger nachdenklichen" das öffentliche Bild prägen.

Ialokin

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11 Mär 2011 14:32 #10236 von Andy
Hi Ialokin,

Du triffst mit wenigen Worten den Hammer auf den Kopf.
Besonders auch was dein Kommentar zu den Medien angeht.

"Ja. Der Nachteil, wenn die nachdenklichen Heiden sich zurückhalten, ist, daß die "weniger nachdenklichen" das öffentliche Bild prägen." Ein schöner Satz,Ialokin.

Ich frage mich, welche Ursachen dieses "sich zurückhalten" der "nachdenklichen Heiden" hat. Ich glaube, es hat etwas mit der Mentalität in Deutschland zu tun, vielleicht auch mit so merkwürdigen Dingen wie "Leitkultur".

Ein bekennender Heide gerät hierzulande immer sofort in den Erklärungsnotstand. Er wird sofort vorverurteilt, es wird sich köstlich amüsiert, man wird als Spinner und Sonderling abgetan. In leitender Position oder beispielsweise in einem pädagogischen Beruf kann das schon einiges an Ärger einbringen.In England nehmen einen die Leute auch nicht immer ernst, aber sie gehen anders damit um.

Exentriker werden gesellschaftlich akzeptiert sofern nicht "gemeingefährlich". Leute die mit pinken Panzern zum einkaufen fahren, oder Sofas motorisieren, Lords die unter ihren Landsitz einen unterirdischen Landsitz baunen, Leute die rückwärts durchs Land laufen oder das ganze Jahr Weihnachten feiern... all das wird "sportlich" und mit Humor gesehen - besonders der Humor ist wichtig.
Hier fehlt diese Kultur völlig.

Hier in Deutschland fehlt mir noch ein starkes "WIR" unter den Heiden, es gibt unglaublich viele Grüppchen die lieber unter sich bleiben und ihr eigenes Süppchen kochen. Es gibt etliche Stammtische beispielsweise, viele existieren sogar nebeneinander in der selben Stadt - aber es gibt keine gmeinsame Aktivitäten und erst recht nix spontanes...
Auch was so Sachen wie die PFI-Konferenz in Deutschland angeht - lobenswert! Aber kein Vergleich zu England. "Gutes Programm, kostet gutes Geld" ist so nicht ganz richtig! Es ist eine Frage der Herangehensweise - Fundraising ist wichtig, Sponsoren suchen, Spenden sammeln... und ich bin mir sicher, wenn die richtigen Leute zur rechten Zeit angeschrieben wer´den, kommen diese auch ohne viel Geld zu verlangen, der Sache wegen.

So ist das doch auch in England - wenn dort Starhawk einen Vortrag hält, Carolyn Hillier und Nigel Shaw Workshops veranstalten oder Incubus Sucubus als musikalischer Act den Abend beenden... Natürlich entstehen kosten, aber es gibt ein viel breiteres Publikum und viel mehr Interessenten weil entsprechende Öffentlihckeitsarbeit geleistet wird.

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12 Mär 2011 11:41 #10238 von ArionCGN
Guten Morgen!

*seufz* Tja - das leidige Thema Geld.

Ich weiß nicht, ob es an dem Geld grundsätzlich liegt oder einfach auch an der Einsatzbereitschaft der Leute. Dadurch, dass ich nun seit ein paar Jahren als Kontaktmensch für den kölner Hexen/Heidenstammtisch fungiere oder fungiert habe, habe ich natürlich schon so einige Stimmen gehört. Erst im letzten Herbst hat sich eine junge Frau bei mir gemeldet, die mit der Bahn ca. 35 Minuten zum Stammtisch gebraucht hätte - aus einer Stadt unweit von Köln - und die mir tatsächlich gesagt hat, dass sie nicht zum Stammtisch kommen wird, weil ihr Bahnfahren zu gefährlich ist. Sie wollte dann doch bitte schön mit dem Auto kutschiert werden (was natürlich absolut ungefährlich ist!!! :woohoo: )
Und das war beileibe kein Einzelfall. KLARO - es kommen auch mal Leute von weiter weg aus NRW (die Nachbargemeinden Bonn oder Leverkusen klammere ich jetzt mal aus *ggggggggggggggggggg*), aber die kommen dann einmal und nie wieder, weil´s ihnen auf Dauer zu viel ist.

Ich nehme wahr, dass viele Leute gerne "etwas Heidnisches machen würden", wenn´s bei ihnen in unmittelbarer Umgebung stattfinden würde. Das lässt sich nunmal nicht immer bewerkstelligen. Dann ist eine zu lange Fahrt ein unüberwindbares Hindernis - egal ob objektiv oder subjektiv.

Es scheint mir also eine egozentrierte Konsum-Problematik zu sein - nicht das Bedürfnis, mit Leuten einfach nur zu feiern und Spaß zu haben, sich zu beteiligen und Teil einer Gemeinschaft oder Community zu sein, sondern nur der Gedanke "Ich will jetzt was Hexisches haben - sofort". Ich stelle das jetzt einfach mal so neutral in den Raum, ohne zu bewerten. Viele Menschen gehen ja auch nur in die Kirche oder beten zum christlichen Gott, wenn´s ihnen im Leben grad sehr schlecht geht.

Wenn ich mir die International-Coordinatorin der PFI anschaue, die ist auch wirklich international auf allen möglichen Events vertreten. Da spielt Geld natürlich eine Rolle. Da muss man auch schauen, wie man seinen Job geregelt bekommt, sein sonstiges Privatleben, seine Freunde, Familie usw. Flüge müssen gebucht werden, evtl. Hotels gebucht.... Fahrten organisiert....

Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, wie ich das bewerkstelligen sollte. Soviel Zeit hätte ich im Augenblick gar nicht übrig, abgesehen von den finanziellen Möglichkeiten.

Wenn ich mir die "Geldproblematik" im Kleinen angucke - wir organisieren ein offenes Ritual, da wird ein Raum für angemietet. Bislang ist es für jeden ok, sich da mit ein paar Euro dran zu beteiligen.

Wenn ich ein Reiki-Seminar abhalte, dann sind die Modalitäten im Vorhinein geklärt. Aber auch da stelle ich oftmals fest, dass die Leute Schwierigkeiten mit meinen Seminarkosten haben. Nicht immer, aber manchmal. Dabei bezahlen sie ja nicht unbedingt für den Inhalt des Seminars, sondern für das Drumherum. Sie übernachten bei mir, sie verbrauchen Wasser, Strom, Essen und Trinken, sie machen Unordnung und Dreck, sie nehmen meine Zeit in Anspruch, meine "Lehrtätigkeit".

Wenn ich das alles so nebeneinander aufstelle, dann ist letztendlich der Kern, der Inhalt des Seminars recht klein dageben. Aber immer oder meistens ist das Geld irgendwie ein Problem.

Andersherum, wenn ich gebeten werde, eine Hochzeitszeremonie durchzuführen, dann ist das Geld auf einmal auch der Knackpunkt. Für allen möglichen Kram wird massenweise Kohle zum Fenster rausgefeuert, aber für den eigentlichen Kern, den spirituellen Hintergrund ist dann plötzlich jeder Euro zu teuer.

Im Wicca ist es so, dass gesagt wird "Traditional Wicca costs no money" - d.h. für "Training" und Initiation wird kein Geld verlangt. Natürlich fallen irgendwo Kosten an, ob jetzt für nen Raum, Räucherwerk, Kerzen, Öle, Kräuter, Kekse & Wein, Fahrkosten oder Unterbringung von Leuten, die von weiter her anreisen. Wir handhaben das auch so, aber es läuft ja auch so vieles im Vorfeld ab - Rituale werden vorbereitet, Themen erarbeitet, Ausdrucke gemacht und und und und und. Dieses "und und und" teilweise auf Monate im Vorhinein. Ja - für Training und Initiation werden keine Gebühren erhoben, aber ich frage mich manchmal, ob sich die Leute, die immer soooo dringend einen Coven oder eine Person suchen, die sie "ausbildet" und initiiert, darüber eigentlich im Klaren sind, was das für diesen Coven oder diese Person bedeutet - und damit bin ich wieder beim egozentrierten Esoterikkonsum.

Was die Öffentlichkeitsarbeit betrifft, so bin ich da sehr zwiegespalten. Mein letzter Ausflug ins Land der Medienöffentlichkeit liegt jetzt fast 3 Jahre zurück und war nicht sonderlich angenehm - eine Radioreportage mit dem Namen "Die Wiederkehr der Hexen". Und von einem 3-stündigen Interview wurden ein paar Sätze heraus geschnitten, die in den Kontext "Ich habe die und die magischen Kräfte und bin eine mächtige Hexe" passten. Als ich mir die Reportage angehört habe, kam ich als "nachdenklicher Heide" mir selbst vor, wie ein Esoterik-Spinner, der jede Woche ein anderes Eso-Hobby hat. Alles aus dem Kontext heraus gerissen und verdreht. Meine Antworten kamen plötzlich zu ursprünglich anderen Fragen. Dabei war die Reportage doch eigentlich für einen renomierten Sender!! Da hat sich bei mir persönlich auch die Einstellung entwickelt: "Öffentlichkeitsarbeit - ich mag nicht mehr".

Das betrifft die Seite nach Außen hin zur nicht-paganen Bevölkerung ebenso wie die Seite nach Innen hin zur heidnischen Bevölkerung. Seit ein paar Jahren bin ich auf nem anderen Forum als Kontaktperson für trad. Wicca in ner Liste von Leuten zu finden. Seit ein paar Monaten bekomme ich in regelmäßigen Abständen äußerst befremdliche eMails von "angeblichen Wicca", in denen ich beschimpft und runtergeputzt werde, weil sie als die einzig echten Wicca mich nicht kennen und noch nie von mir gehört haben.

Andersherum melden sich Leute bei mir, die sich als Wicca deklarieren, natürlich von nem Coven aus dem Ausland initiiert, den ich bestimmt nicht kennen könnte, was dann relativ schnell als Fake enttarnt wird, weil ich eben doch meine Fühler nach Auslandskontakten ausstrecke und nachforsche. Und diese Leute stellen dann natürlich als enttarnter Fake auch ganz schnell den Kontakt ein, um sich keine weitere Blöße geben zu müssen.

Mein Fazit:
Wenn man öffentlich was Heidnisches macht oder organisiert, dann gerät man hier in Deutschland in unserer Gesellschaft von allen möglichen Leuten ins Kreuzfeuer, egal ob von Heiden oder Nicht-Heiden. Und das brennt aus - mich zumindest. Da komme ich persönlich an den Punkt, dass ich lieber mit den Leuten, die mir am Herzen liegen, ob jetzt im weiteren Sinne dem Stammtisch oder im engeren Sinne meinem Coven, "mein eigenes Süppchen koche".

Ich bin der Meinung, dass in dem Augenblick, wenn das Geld für Rituale oder Workshops zum Problem wird, es gar nicht um den eigentlichen Inhalt dessen geht (z.B. "Ich will mit Reiki arbeiten, um heilend tätig zu sein" oder "Ich will ein Handfasting oder ein Babyblessing oder ein Requiem durchgeführt haben, weil mir die alternative heidnische spirituelle Ausdrucksform zur christlichen Lithurgie wichtig ist"), sondern nur der Bestätigung des Selbst dienen soll. Hierbei lässt sich dann darüber streiten, ob das an sich ja mangelhafte Selbstbewusstsein den Leuten dann vermittelt "Du bist es gar nicht wert, Dir ein Seminar oder Ritual zu gönnen, was 150,- Euro kostet" oder ob die Menschen ihr Selbstbewusstsein soweit runtergefahren haben, dass sie allen Input nur von Außen haben wollen und gar nicht dazu in der Lage sind, das dann auf die entsprechende Weise zu würdigen.

So.... langer Text.... ich geh mal frühstücken!!
BB
Arion

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17 Mär 2011 12:31 #10260 von Lady of Darkness
Interessant ist, dass auch (und gerade!) diejenigen, die für Leistungen wie Workshops etc. im heidnischen Rahmen kein Geld ausgeben wollen und sofot ZETER und MORDIO schreien, gleichzeitig in vielen Fällen unheimlich viel Geld für Lektüre und das ganze tolle glitzernde Hexenspielzeug (Schmuck, Kristalle, geweihte Göttinnenaltarräucherwerkascheauffangbehälter etc.) ausgeben.

Wenn man logisch nachdenkt, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es Zeit und Geld kostet, Dinge zu organisieren. Wer einen Workshop abhält, hat Unkosten. Und steckt (im Idealfall) unheimlich viel Arbeit in die Vorbereitung und Durchführung. Dass man das nicht nur mit einem netten "Danke" quittieren kann, sollte klar sein. Andere Menschen wollen für ihre Arbeit ja auch bezahlt werden.

Ich denke, dieser (typisch deutsche?) Missstand würde sich ändern, wenn es bessere offene, nachvollziehbare Organisationsstrukturen gäbe. Aber das Thema hatten wir ja schon... ^^

Remember that you're perfect - the gods make no mistakes...

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