Fatschenkinder

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13 Dez 2012 13:21 #12587 von Undine
Fatschenkinder wurde erstellt von Undine
www.kostuem.waszmann.de/deutsch/html/fatschen_pucken.htm
Da meineKinder ja raus aus dem Problem sind.....
Bin ich trotzdem überrascht auf diese Seiten gestoßen.
Ist soetwas noch zeitgemäß oder fahrlässig?

Das Problem von Hexen ist,das sie nie vor Dingen weglaufen,die sie von ganzen Herzen hassen.....

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13 Dez 2012 13:45 - 13 Dez 2012 13:45 #12589 von Ialokin
Ialokin antwortete auf Fatschenkinder
Die Säuglinge sind in einer Übergangszeit, sie kommen von der gewohnten ziemlichen Enge (allerdings sind sie im Mutterleib nicht dermaßen unbeweglich, sondern strampeln ja durchaus!) und müssen die freie Beweglichkeit entdecken. Kann sein, dass der alte Zustand dabei vertraut wirkt und also beruhigend wirkt.

Allerdings ist mein Verdacht, dass es einfach ein Notbehelf für imitierte Nähe an den Mutterkörper ist. Fest eingebunden ist ein ähnliches Körpergefühl wie fest an die Mutter gedrückt. Trotzdem, so meine Vermutung, ist es eben nur eine Imitation.

Ialo

Die Liebe zu schenken, den Zauber zu wecken, das Leben zu feiern - das ist unser Sinn.
Letzte Änderung: 13 Dez 2012 13:45 von Ialokin.

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13 Dez 2012 19:37 - 13 Dez 2012 19:39 #12591 von Ishtar
Ishtar antwortete auf Fatschenkinder
Hi

Also ich bin ein totaler Puck-Fan - unter bestimmten Bedingungen ;-)

Ich habe mit einer Schurwolldecke gepuckt, die auf eine besondere Art gewebt wurde, so dass sie elastisch bleibt. Die Kinder können dann darin tatsächlich auch "Strampeln", sind nicht unbeweglich und wenn sie beweglicher werden, können sie sich auch selbst die Arme "freistrabbeln". Sie sind also sicherlich nicht so eng wie wenn sie auch noch gebunden werden. Toll auch zum Stillen, dann sind die kratzigen Fingernägelchen nicht ständig an der Brust oder im Weg (ich weiß, die Massagebewegung ist natürlich, ich fand es aber eher immer unangenehm und mein Töchterlein hat schon sehr früh auch noch gezwackt :pinch: )

Bei beiden Kindern habe ich beobachten können, dass es sie unglaublich beruhigt hat in den ersten drei Monaten. Ich habe es am Anfang vermehrt gemacht und dann immer weniger oder nur wenn sie z.B. krank waren. Man muss dabei aber immer auch auf das Kind achten - wenn es sich grad bewegen will ist der falsche Zeitpunkt und wenn es sich gleich "reingeschrien" hat kann man nicht erwarten, dass es gleich ruhig wird, sondern es kann durchaus sein, dass es auch gepuckt noch eine Weile weiterschreit.

Von den Studien her (Quelle: Renz-Polster Born to be wild) ist belegt, dass Pucken in der Nacht die Säuglinge tiefer schlafen lässt, was meist für mehr Entspannung bei Eltern und Kindern sorgt. Der Grund liegt darin, dass die Kleinen oft wach werden durch den sogenannten Moro-Reflex.
In vielen Schrei-Ambulanzen wird das Pucken ebenfalls empfohlen.

Nähe-Ersatz? So sollte es nicht gehandhabt werden (hatte ja oben die Bedingungen schon angesprochen ;) ). War es bei uns auch definiv nicht. Beide Kinder wurden auch überaus viel getragen, meine Tochter musste sogar regelrecht an den Kiderwagen gewöhnt werden - sie hasste ihn zu beginn und hat dann immer so lange gebrüllt bis man sie getragen hat.

BB
Ishtar
Letzte Änderung: 13 Dez 2012 19:39 von Ishtar.

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18 Dez 2012 20:15 #12599 von Ishtar
Ishtar antwortete auf Fatschenkinder
Wichtiger Zusatz: Kinder die eine Hüftdysplasie haben sollten nicht gepuckt werden. Wer da also eine Familiäre Belastung hat sollte evt. bis zum Schallen warten.

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18 Dez 2012 21:59 #12601 von Robin
Robin antwortete auf Fatschenkinder
Junior wurde ab und zu gepuckt. Wir hatten sehr viel Stress mit Koliken, da hat das manchmal geholfen.
Ob Nr. 2 demnächst auch gepuckt wird? Mal sehen. Ein Dauerzustand sollte es natürlich nicht sein, aber ich denke, dass die Hebammen das auch nicht ohne Grund manchen Eltern empfehlen.

Liebe Grüße, Robin

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22 Dez 2012 18:27 #12605 von Mairi
Mairi antwortete auf Fatschenkinder
Ich hab den kleinen mit drei Monaten gepuckt, als er auf einmal die Brust verweigerte. Es schien ihm in diesem Moment zu helfen, auch wenn alles andere fehlschlug. Seit da an war es immer mal ein Hilfsmittel wenn gar nix mehr ging bei ihm. Und auch ich habe viel gestillt (tu's immer noch) und getragen, außerdem schläft er bei uns. Die Enge schien ihm zu helfen, runter zu kommen.

Thig crioch air an t-saoghal ach mairidh gaol agus ceòl.

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