Säuglingsernährung im ersten Jahr

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26 Jul 2010 21:05 #9241 von Ishtar
Hi

Ich habe bis zum 6. Monat voll gestillt und danach mit Beikost begonnen.
Orientiert habe ich mich an den Vorschlägen der FKE .

Ich habe fast alles selbst gemacht. Den Mittagsbrei auf Vorrat, in Gefriertüten abgepackt und ab ins Tiefkühlfach.

Rezept für den Vorratsbrei:

300 g Fleisch
1 kg Gemüse
Fleisch udn Gemüse mit etwas Wasser zusammen in einem Topf kochen bis gut durch. Danach alles mit dem Pürierstab pürieren.
600g Kartoffeln kochen, abschrecken, schälen und passieren (nicht mit pürierstab, sonst werden sie zu klebrig)
Je nach Gemüseart 300 - 400 ml Obstsaft
100 ml Raps od. Olivenöl

auf ca. 190 g. abpacken, später auf 200. Ab dem 7. LJ entweder 220g oder einfach noch drei Teelöffel Früchtedessert dazu.

Um es mir zu vereinfachen habe ich eine Liste gemacht ab welchem Monat man was geben darf. Dem zugrunde liegen mehrere Bücher, ich habe mich an die konservativeren gehalten, allerdings handelt es sich dabei nicht um allergenarme Nahrung.
Was ich schon gegeben habe und schmeckt wurde angestrichen. So wusste ich immer welche Kombis von Gemüse z.B. ich machen kann.
Persönlich finde ich kam es so günstiger und ich fand auch vielfältiger, da manches Gemüse in Gläsern nicht angeboten wird oder manche Läden immer die gleichen Sorten anbieten. Möhrchen oder Süßkartoffel habe ich immer etwas hinzugefügt, damit es auf jeden Fall leicht süß schmeckt :)

Natürlich ist das nicht der Weisheit letzter Schluss.
ABer für diejenige die es interessiert und die sich das Selbst kochen evt. leichter machen wollen hier im Anhang den Essensplan für's erste Jahr

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11 Aug 2010 13:07 #9270 von Jill
Ich habe auch mit sechs Monaten mit Beikost begonnen (Pastinake), das ging erst ganz gut, dann streikte mein Kleiner und ich stillte voll bis er acht Monate war. Dann gab es Mittags Kartoffel oder Zucchini oder Pastinake mit etwas Öl, das ganze nicht als Brei sondern Stücke (weich gekocht) und Abends Hirseflockenbrei. Später dann Vollkornnudeln. Und alles in diversen Kombinationen. Mit Petersilie angereichert und Amaranthpops (wegen des Eisens und der Eisenverwertung). Das ging eine ganze Zeit lang so.
Fleisch haben wir nicht gegeben, da die Proteinverwertung für so eine kleine Kinderniere gar nicht gut funktioniert (aus diesem Grund wird glaube ich in Frankreich mit Fisch begonnen, allerdings ist bei Fisch die Schwermetallbelastung zu bedenken)
Bis er etwa eineinhalb war, haben wir auch nicht gesalzen (wieder wegen der Nieren). Mit zwei hat er dann munter alles gegessen von Artischocken über Gemüsepizza zu Oliven (nur mit Zwiebeln und Knobi war es lange Zeit schwierig) Kurz vor seinem dritten Geburtstag hatten wir abgestillt und auch dann erst einige Süßigkeiten mit Zucker eingeführt.
Meine Ratgeber waren meine Hebamme und die Bücher von Gabi Eugster: Babyernährung gesund & richtig, bzw. Kinderernährung, beides Elesevier.
Viele Grüße
Jill

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