Gute Erdung - manchmal ZU gut??

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19 Sep 2007 06:53 #5025 von Lady of Darkness
Merry meet!!!

In letzter Zeit habe ich über ein interessantes Phäönomen nachgedacht, von dem mir mehrere Personen erzählt haben ... aber vielleicht taucht es auch nur in meinem Freundeskreis gehäuft auf?

Bei allen möglichen Formen von Meditation, Visualisation, Erdung, Energiearbeit, ... (you name it) wird immer wieder darauf hingewiesen, dass eine gute Erdung eines der wichtigsten Dinge sei, damit man nicht "abhebt" (mit allen Folgen - Schwindel, Übelkeit, Realitätsverlust, ... ).

Das klingt ja soweit erst einmal logisch. Aaaaber ...

... verschiedene Leute haben erzählt, dass sie die Erdung gründlich und ausdauernd durchführen (wie beschrieben), dann aber keine Verbindung "nach oben" (z.B. durch das Kronenchakra) bekommen.

Meine Überlegung war jetzt die, ob die ständigen Warnungen vor dem "Abheben" vielleicht eine so profunde Angst davor hervorrufen (nicht nur in einer oder zwei abgedrehten Personen, sondern großflächig), dass man automatisch "dicht macht". Oder ist die Verbindung "nach oben" einfach nciht möglich, weil man auch nciht in zwei Richtungen gleichzeitig fahren kann - man darf es also nicht übertreiben?

Wie sind eure Erfahrungen damit, habt ihr eigene Ideen, Erfahrungen, ... ?

Remember that you're perfect - the gods make no mistakes...

https://diandrasgeschichtenquelle.org
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19 Sep 2007 14:44 #5026 von Ialokin
Hi Lady :-)

Zunächst mal gibt es (mindestens) zwei Arten von Erdung: vorbereitende und nachsorgende.

Die vorbereitende heißt meist auch "Erden und Zentrieren" und ihr Hauptzweck ist, sich zu sammeln und in einen präsenten, ausgeglichenen(!) Zustand zu kommen, bevor man irgendeine magische/spirituelle Arbeit tut.
Das Erden dabei besteht im Herstellen einer Verbindung mit der Erde (mittels vorgestellter Wurzeln/Seile/Leitungen) deren Ziel Ausgleich ist: Habe ich zuviel Energie, geb ich welche ab, hab' ich zuwenig, lass ich die Erdenergie in mich herein.
Daneben kann aber durchaus auch ein Kontakt nach "oben" hergestellt werden, wie gesagt, es heißt Erden und Zentrieren(!).

Ja, diese vorbereitende Erdung kann man übertreiben. Manche brauchen dafür 15 Minuten und haben dann keine Konzentration mehr für die Arbeit, die sie eigentlich tun wollten.

Wenn man's halbwegs richtig macht, bremst einen das aber nicht beim Ausflug in höhere Sphären. Genausowenig wie die Erdungsleitung in der Steckdose verhindert, daß Strom fließt.

Die nachsorgende Erdung besteht im Wiederrunterkommen nach aufregender oder -reibender Arbeit, z.B. durch den eigenen Namen sagen, sich abklopfen, flach auf den Boden legen und Energie abfließen lassen, essen.
Das macht man nur, wenn's nötig ist - kann man also angemssen dosieren.

Zusammenfassende Antwort:

> Meine Überlegung war jetzt die, ob die ständigen Warnungen vor dem
> "Abheben" vielleicht eine so profunde Angst davor hervorrufen (nicht
> nur in einer oder zwei abgedrehten Personen, sondern großflächig),
> dass man automatisch "dicht macht".

Klar, wenn man sich davon verrückt machen läßt, kann das so eine Wirkung haben.

> Oder ist die Verbindung "nach oben" einfach nicht möglich, weil man
> auch nicht in zwei Richtungen gleichzeitig fahren kann

Doch ist sie, der Vergleich trifft nicht.


*wink*
Ialokin

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19 Sep 2007 14:51 #5027 von Ialokin
In der Feri-Praxis, stell ich beim Nachdenken gerade fest, gibt es mehr oder weniger täglich die Verbindung nach "unten" (Iron Pentacle arbeitet mit der Energie des Erdinneren) und "oben" (Einstimmung aufs Gottselbst).

Wenn man das regelmäßig tut, dann sinkt der Bedarf an situationsbedingter Erdung deutlich, weil der Organismus diese Verbindungen gewohnheitsmäßig hält.

Ialo

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