Akasha-Chronik

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13 Feb 2007 07:30 #3035 von Anya
Akasha-Chronik wurde erstellt von Anya
Hallo!
Wer kann mir etwas zur Akasha-Chronik sagen?

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13 Feb 2007 09:57 #3036 von Ialokin
Ialokin antwortete auf Akasha-Chronik
Eine Instanz, wo Leute mit den entsprechenden hellseherischen Fähigkeiten angeblich die gesamte Weltgeschichte "nachschlagen" können.

Die Akasha-Chronik existiert (wenn überhaupt) also nur auf geistiger Ebene.

Ialokin

Die Liebe zu schenken, den Zauber zu wecken, das Leben zu feiern - das ist unser Sinn.

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13 Feb 2007 14:25 #3041 von Ishtar
Ishtar antwortete auf Akasha-Chronik
Hallo Anya

- und willkommen im Sternenkreis!

Die Akasha-Chronik wurde vor allem durch Madame Blavatski (Isis entschleiert) bekannt. Rudolph Steiner soll sie auch besucht haben.

Ist sowas wie das Gedächtnis des Planeten und aller darin wohnenden (manche sagen auch des Universums) allerdings inkl. der Zukunft.

Gemeinhin stellt man es sich wie eine Bibliothek vor in der man in einem Buch über seine früheren Leben und zukünftiges lesen kann.

Wenn man einigermaßen mit Pfadarbeiten (Trance, Reisen) umgehen kann, kommt man da hin.

Den Dingen die man da erfährt stehe ich persönlich allerdings etwas skeptisch gegenüber. Wie mit allen "offenbarungen" können sie von deinen Ängsten/Sorgen oder Wünschen und Erwartungen verfälscht werden. Und die antworten sind auch nicht immer klar und man muss sie interpretieren (das gelesene Wort kann auch manchmal anders interpretiert werden).
Es gibt zwei unterschiedliche Meinungen zur Schicksalshaftigkeit was man da erfahren kann. Die einen sagen, es handelt sich um das bestimmte Schicksal (unabänderlich), die anderen sagen (wie mit anderen Orakel methoden) handelt es sich um eine Tendenz und kann geändert werden.
Manche sagen auch das die Bücher der Zukunft verschlossen gehalten werden und nur jene der Vergangenheit zugänglich sind.

Ich denke, die Meinung dazu ist immer auch ein bissl Zeitgeist abhängig und von der Weltsicht desjenigen der darüber berichtet (ob halt eben Schicksal änderbar od. nicht z.B.).

BB
Ishtar

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13 Feb 2007 15:24 #3043 von Ialokin
Ialokin antwortete auf Akasha-Chronik
> Ist sowas wie das Gedächtnis des Planeten und aller darin wohnenden (manche sagen auch des Universums) allerdings inkl. der Zukunft.

Das mit der Zukunft wäre mir neu. ... Hinweise?

Ialo

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13 Feb 2007 16:23 #3044 von Ishtar
Ishtar antwortete auf Akasha-Chronik
Hi Ialo

:-(

Meine Bücher sind nicht da - bzw. ich bin nicht dort.
Aber beim schnellen surfen habe ich bei "unserem Freund Wiki" gefunden:

Weltgedächtnisses findet sich bereits bei Plotin, Ficinus und Paracelsus sowie in Ansätzen auch bei Agrippa von Nettesheim, Eliphas Lévi, William James und Eduard von Hartmann.

Erstmalig wurde der Begriff der Akasha-Chronik wohl von Helena Petrovna Blavatsky (1831-1891) in die theosophische und okkulte Literatur eingeführt. Im ersten Band ihres 1877 erschienenen Bandes Isis entschleiert spricht sie von "metaphysischen Tafeln", "Daguerreotypen, auf dem Astrallicht gedruckt", in die Aufzeichnungen "von allem was war, ist oder je sein wird" eingeprägt seien und die "dem Auge des Sehers und Propheten als ein lebendes Bild hingestellt würden" (ebd., S. 178, 185).

Auch das ehemalige Mitglied der Theosophischen Gesellschaft Rudolf Steiner nutzte den Begriff der Akasha-Chronik in seiner Anthroposophie, um eine Art universales Welt- oder Astralgedächtnis zu bezeichnen. Rudolf Steiner beanspruchte für sich, in der Chronik lesen zu können; so will er die in seinem Buch Aus der Akasha-Chronik (1910) referierte frühe Entwicklungsgeschichte der Menschheit in einer so genannten inneren Schau aus dieser Akasha-Chronik gelesen haben. Blavatsky war nach Rudolf Steiner ein Medium, ihre Aussagen seien teilweise richtig und teilweise falsch, da sie ihre Eingebungen nicht korrekt eingeordnet und gewichtet habe.


Beim schnellen durchsuchen von Isis unveiled habe ich die Textstellen im Original jetzt nicht finden können.

www.theosociety.org/pasadena/tup-onl.htm
www.sacred-texts.com/the/iu/index.htm

Sie selbst schreibt übrigens Akasa

Ich hab die info aber glaub ich von einem anderen Buch - wenn ich dran denke, kann ich's dir ab April -wenn ich wieder zuhause bin - sagen :wink:

BB
Ishtar

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14 Feb 2007 16:47 #3053 von Kahoka
Kahoka antwortete auf Akasha-Chronik
Hi!

Ich persönlich kenne die Akasha als Meisterebene, die über das 8.Chakra zugänglich ist. Sie wird von einem Wächter gehütet, der einem durchaus auch den Eintritt verwehren kann. Für mich hat sich die Akasha als "Bibliothek" dargestellt, und ich durfte schon mehrmals einen Blick in mein "Lebensbuch" werfen.

@Ialokin: Ja, die Zukunft ist in der Akasha auch sichtbar. Allerdings gilt hier - wie eigentlich generell in der NAW - dass man die Bilder/Wörter/Sätze schon genauer betrachten sollte und nicht einfach wörtlich nehmen sollte - egal, ob es sich um Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft handelt.

Gruß,
Kahoka

[font=Comic Sans MS:bcc79dfd17]Um etwas zu bekommen, das du schon immer haben wolltest, mußt du etwas tun, das du noch nie getan hast.[/font:bcc79dfd17]

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14 Feb 2007 17:02 #3054 von scarabaea
scarabaea antwortete auf Akasha-Chronik
Nach meinen Erfahrungen mit den Anthroposophen gebe ich nicht mehr so viel auf Rudolf Steiner. Seitdem ich weiß, dass er gleichzeitig mit Hitler Mitglied in der Thule-Gesellschaft war (die es wohl immer noch gibt, die aber streng verboten ist), kann ich mir gut vorstellen, woher einiges Steinersche Gedankengut herkommt, die Steinersche Rassenlehre zum Beispiel.

Ich glaube eher, dass die Akasha-Chronik in unserer Genen enthalten ist. Wir haben sie ständig bei uns, geben sie weiter, eines Tages werden wir so weit sein, dass wir jederzeit Zugang zu ihr haben werden und sie tatsächlich als Bibliothek benutzen können.

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14 Feb 2007 17:17 #3056 von Ialokin
Ialokin antwortete auf Akasha-Chronik
Hallo Scarabaea :-)

> Nach meinen Erfahrungen mit den Anthroposophen gebe ich nicht mehr so viel auf Rudolf Steiner. Seitdem ich weiß, dass er gleichzeitig mit Hitler Mitglied in der Thule-Gesellschaft war (die es wohl immer noch gibt, die aber streng verboten ist), kann ich mir gut vorstellen, woher einiges Steinersche Gedankengut herkommt, die Steinersche Rassenlehre zum Beispiel.

Steiner war Mitglied in diversen seltsamen esoterischen Orden. Über die Thule-Gesellschaft zu der Zeit (Steiner starb so um 1925) weiß ich nichts. Das Faktum wird auch bestritten, siehe z.B. www.lohengrin-verlag.de/Artikel/SteinerThule.htm .
Vielleicht kann Martin uns da weiter helfen? Sicher ist aber, daß Steiner von rechten und "völkischen" Agitatoren heftigst beschimpft und unter anderem als "Halbsemit" geschmäht wurde, weil sie seine Lehren gar nicht gut fanden.

Die Schlußfolgerung, die Du da ziehst, ist verleumderisch. Steiner oder seine Lehre haben absolut nichts "Braunes" an sich. Um nur ein Beispiel zu geben: Anthroposophen beschäftigen sich seit vielen Jahrzehnten damit, wie man geistig Behinderten ein menschenwürdiges Dasein ermöglicht, das Kreativität, Selbstausdruck und Lebenssinn einschließt - und sie tun dies auch praktisch. Mit Nazi-Ideologie ist das völlig inkompatibel. Hitler hätte/hat diese Leute als "lebensunwert" umgebracht. Unter Anthroposophen sind Leute, die sich mit großem persönlichen Einsatz für soziale oder ökologische Belange einsetzen, im Vergleich zur Gesamtbevölkerung ziemlich häufig.

Wenn Anthroposophie mit irgendetwas anderem vergleichbar ist, dann ist es eine Art stark "esoterisiertes" Christentum.

Die Steinerschen "Rassen" kommen soweit ich weiß von den Theosophen und beziehen sich auf (angenommene) Stadien der Menschheitsentwicklung in geologischen Zeiträumen der Vergangenheit. Mit "Rassen" im politischen Sinn unseres oder des letzte Jahrhunderts haben die nichts zu tun.

Ialokin

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15 Feb 2007 17:03 #3070 von scarabaea
scarabaea antwortete auf Akasha-Chronik
Bleib du bei deiner Meinung. Ich versuche nicht, irgendjemanden zu überzeugen.

Zwei meiner Kinder waren in anthroposophischen Einrichtungen. Beide Kinder haben unterschiedliche Behinderungen. Anthroposophen sagen nicht, dass behinderte Menschen ein unwertes Leben führen. Sie vertreten aber durchaus die Auffassung, dass Menschen mit Behinderungen Karma abarbeiten müssen. Und da frage ich mich schon, woher sie das so sicher wissen wollen. Ich sehe nämlich auch die Möglichkeit, dass eine Seele bewußt diesen Weg gewählt hat, um Erfahrungen zu sammeln. Ich glaube nicht, dass man Behinderungen als Strafe für aufgeladene Schuld ansehen kann.

Was die unterschiedlichen Rassen in Steiners Lehre betrifft, so habe ich mich mit Unterrichtsinhalten auseinander setzen müssen. Ich bin froh, dass ich mich von der Überzeugung lösen konnte, nur Steiner sei der richtige Weg. Inzwischen weiß ich, dass auch und gerade für behinderte Menschen so viel Normalität wie nur möglich richtig ist.

Es ist nicht meine Art, Menschen zu verleumden. Hier in Nordrhein-Westfalen gab es Fälle, in denen Walldorf-Lehrer selbst an die Öffentlichkeit gegangen sind und Insiderwissen verbreitet haben. Im übrigen wird auch in Anthroposophischen Kreisen darüber diskutiert, ob Steiners Lehre vorbehaltlos beibehalten werden kann.

Sicher gibt es unter den Anthroposophen sehr engagierte Menschen. Unser Hausarzt zum Beispiel. Aber sie erwarten auch sehr viel von Eltern, die ihre Kinder in anthroposophische Einrichtungen schicken. Ich habe jahrelang alle 14 Tage Elternabende besucht. Ich habe Geld gespendet, denn die Einrichtungen brauchten immer Geld. Ich habe wochenlang gebastelt und die Bastelmaterialien natürlich auch selbst besorgt und dann auf den Basaren Dienst abgeleistet. Ich habe es aber nicht geschafft, mich zu verstellen. Viele Eltern hatten kein Problem damit, Lehrern gegenüber eine Anthroposophie gerechte Meinung darzustellen, und zu Hause natürlich den Kindern doch Computer, Fernseher, Game-Boy zur Verfügung zu stellen. Und ich hatte auch keine Lust, bei den regelmäßigen Hausbesuchen der Lehrer diese Dinge zu verstecken, wie dies andere getan haben. Entweder man vertritt etwas und steht dazu, oder man tut es nicht.

Und esoterisches Christentum? Kennst du die sehr blutlastige Auffassung der anthroposophischen Lehre?

Ich sag nichts weiter. Lies selbst nach. Es gibt so viel Literatur. Ich nehme an, du hast eine anthroposophische Kirchengemeinde in deiner Nähe. Dann besuch die Gottesdienste.

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15 Feb 2007 19:52 #3074 von Ialokin
Ialokin antwortete auf Akasha-Chronik
Liebe Scarabaea :-)

Deine schlechten Erfahrungen mit Anthroposophen kann ich zum großen Teil nachvollziehen, weil ich auch jahrelang mit welchen zu tun hatte.

Allerdings kenne ich auch ganz andere Personen dort: voller Humor, extrem praxisnah und lebensweise und durchaus imstande, eine abweichende Meinung als Bereicherung zu nehmen - anstatt müde darüber zu lächeln.

Ich hab ziemlich viele (für einen, der nicht dazu gehört) Bücher/Vorträge von Steiner gelesen, und mit anderen darüber diskutiert, und mich z.B. darüber aufgeregt, daß es manchen Anthros nicht beizupulen ist, wie sehr manche Sätze Steiners in seiner Zeit verhaftet oder aus seiner Lebenssituation begründet sind. ;-) Und/aber aus dieser Lektüre heraus weiß ich, daß es völlig absurd ist, Anthroposophie auch nur entfernt in die Nähe von Nazi-Ideologie zu rücken.

Wenn jemandem etwas Schlechtes nachgesagt wird, wovon ich weiß, daß es nicht stimmt, dann geht das meinem Gerechtigkeitssinn tierisch gegen den Strich. Und das kannst Du - so erlebe ich Dich - bestimmt nachvollziehen, selbst wenn Du in diesem konkreten Fall anderer Meinung bist.

Herzliche Grüße von
Ialokin

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