Mens sana in corpore sano?

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11 Jul 2011 13:57 #10780 von Lady of Darkness
Wie haltet ihr es mit der physischen Gesundheit - bemüht ihr euch um einen möglichst gesunden und leistungsfähigen Körper als Teil eurer Spiritualität?

Vor einiger Zeit erfuhr ich von einer Hexe, die sich schlecht fühlte, weil sie sich wegen ihres Übergewichts schlecht fühlte - und gleichzeitig von anderen Hexen (man kann es nicht anders sagen) gemobbt wurde, weil sie sich nicht "so annehmen kann, wie die Götter sie geschaffen haben".

Jetzt wissen wir natürlich alle, dass "schlank" nicht automatisch "gesund" bedeutet, aber die erhöhten Risiken diverser Erkrankungen durch (starkes) Übergewicht lassen sich auch mit viel positiver "Licht und Liebe"-Energie nicht wegmassieren...

Remember that you're perfect - the gods make no mistakes...

https://diandrasgeschichtenquelle.org
https://knusperhaus.wordpress.com

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11 Jul 2011 15:04 #10783 von Undine
Nun,ich denke,es ist schon ein Unterschied zwischen sich gehen lassen und der Selpstdiziplinierung.
Die"Alten"hielten es mit letzteren,weil sie der Meinung waren,das der Körper zwar Rechte,aber der Wille das Erfolgversprechende war.
Wo wäre man da hingekommen,wenn wärend der Anrufung jemand sein Schinken auspackt,nur weil gerade der Magen zwackt.
Doch auch Selbstbeherrschung muß trainiert werden.
Das gilt beim Ertragen von Kälte genauso wie Mühsahl,Schmerz und Anstrengung.
Dazu muß man fit sein.
Ohne Fitness keine ausreichende Erdung.Wer krank ist hat keine Macht(und Kraft)zum Wirken....
LG,Undine

Das Problem von Hexen ist,das sie nie vor Dingen weglaufen,die sie von ganzen Herzen hassen.....

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11 Jul 2011 17:21 #10784 von Ishtar
Undine schrieb:

Wer krank ist hat keine Macht(und Kraft)zum Wirken....


Unterstreiche ich..... mit der Ausnahme, dass ich bereits Menschen mit Behinderungen erlebt habe, die wahrlich Wirken können, aber die haben in sich ein Gleichgewicht gefunden mit ihrer "Erkrankung" umzugehen.

Nicht so wie ich.... die gerade mal wieder von Migräne geplant wird :(
Lege mich auch gleich ins Bett, sobald Papa das "Plappermäulchen" zum Schlafen gebracht hat.

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11 Jul 2011 20:52 - 11 Jul 2011 20:52 #10785 von Andy
Na ja, ich bin asketischer Mönch... Im Gegenteil! Ich esse und koche unheimlich gerne und manchmal auch gerne opulent und etwas dekadent. Allerdings trinke ich keinen Alkohol, weder BIer noch Wein noch sonst irgendwas - einzig alle zwei Wochen ein Glas aus meiner Sammlung von schottischen Islay Single Malt-Whisky.
MIt 196cm wiege ich etwa 122 kg - bin also nicht schlank. Aber Übergewicht ist nicht gleich krank! Im Gegenteil... ich fahre monatlich einige 100km Rad, unternehme Trekkingtouren mit viel Gepäck im Norden und fühle mich absolut wohl. Abnehmen kommt nicht in Frage für mich.

Natürlich habe ich chronische Krankheiten - Nebenhölenentzündung seit 3 Jahren, Heuschnupfen, habe ein leichten " versteckten" Burnout hinter mir. Seelisch ausgeglichen bin ich ebenfalls nicht immer. Auch gehöre ich nicht der "Licht und Liebe"-Fraktion an, sondern nutze meine Spiritualität auch für egoistische, offensive und aggressive Zwecke...

Ich fühle mich aber sehr wohl!
Letzte Änderung: 11 Jul 2011 20:52 von Andy.

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11 Jul 2011 23:29 #10786 von sternhagel

Auch gehöre ich nicht der "Licht und Liebe"-Fraktion an, sondern nutze meine Spiritualität auch für egoistische, offensive und aggressive Zwecke...


Diesen Punkt finde ich aber durchaus gesund. Ich hatte mal eine (mehrere Jahre andauernde) Phase, in der ich mir einbildete, dass ich nur lieb, gut und positiv sein sollte – und in dieser Zeit konnte ich mich kaum noch retten vor lauter Symptomen. Damals habe ich das nicht kapiert und fand es lästig, aber im Nachhinein bin ich froh, körperlich so stark zu reagieren – so weiß man immer, woran man gerade ist.
Ansonsten bin ich im Allgemeinen nicht so ganz zufrieden mit der physischen Gesundheit … Ich kann zwar essen wie ein Stier, ohne zuzunehmen, aber das heißt auch, dass ich nicht gezwungen bin, aus oberflächlichen Gründen Sport zu treiben. Und weil ich sportliche Aktivitäten sowieso verabscheue :side: , lass ich’s halt leider bleiben (wenn man mal von Spaziergängen oder sporadischen Tanzkursen absieht). Zudem rauche ich auch noch, aber nie genug, um mich in irgendeiner Weile dadurch beeinträchtigt zu fühlen und die Motivation zu haben, damit aufzuhören.
Ich meine jedenfalls schon, dass „gesunder Geist“ und „gesunder Körper“ zusammenhängen. Für das Mobbing, das Lady of Darkness beschreibt, habe ich wenig Verständnis; zwar ist etwas mehr Gewicht nicht immer gleich ungesund, da stimme ich zu, aber im Umkehrschluss heißt das nicht, dass jeder Mensch mit Übergewicht „so geschaffen“ wurde. Klar gibt es Leute, die kräftig gebaut sind und sich bester Gesundheit erfreuen, aber es gibt auch solche, die sich den Speck anfuttern (Frust, falsche Ernährung, keine Bewegung, etc.) und die sich leichter tun würden, wenn sie herausfänden, warum sie sich das antun und wie sie etwas daran ändern könnten.
Ich bin übrigens nicht der Ansicht, dass Selbstdisziplinierung in solchen Fällen viel bringt … der zugrunde liegende Drang (z. B. sich zu überessen) bleibt ja trotzdem noch erhalten. Sinnvoller wäre es, zu begreifen, warum es dazu kommt, und die Ursache aufzulösen. Der Rest müsste dann von selbst laufen.

Manche Enten können schwimmen, andere können gar nichts.

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