Alternativen zu Antidepressiva ?

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23 Mär 2008 20:23 #6722 von aksis
Kennt jemand von Euch eine alternative Behandlungsmethode welche unterstützend zu der medikamentösen Behandlung
von bipolaren Störungen angewendet weden kann ?
Die Meds machen einen nur dämmrig und nehmen total die Energie. Kann ich da mit Yoga, Reiki oder Meditation igendetwas machen um wieder einigermassen in die Spur zu kommen ?
Falls da jemand von Euch Erfahrungen hat, bitte melden, ich bin für jeden Tip dankbar.

Danke im Voraus
aksis

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24 Mär 2008 00:35 - 24 Mär 2008 00:36 #6724 von Esmerelda
Mit der Behandlung von bipolaren Störungen kenn ich mich nicht so aus. Was ich mir aber gut vorstellen kann, ist das du mit Yoga, Reiki und Meditation unterstützend arbeiten kannst und so ggf. im Laufe der Zeit die Dosis evtl. runtersetzen kannst.
Bei chronischen Schmerzen funktioniert es oft, leider nicht immer, bin selber da noch am rumexperementieren.

Liebe Grüße
Esme

Träume sind dazu da um zu Ende geträumt zu werden. Wenn nicht heute dann morgen!
Letzte Änderung: 24 Mär 2008 00:36 von Esmerelda.

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24 Mär 2008 11:03 #6725 von Ialokin
Hi Aksis :-)

Meditation wirkt ziemlich sicher positiv unterstützend. Dabei hängt viel von der Regelmäßigkeit ab, und es ist gut, sich andere Leute zu suchen, die ähnliches tun, um sich gegenseitig bei der Regelmäßigkeit zu unterstützen.

Eine spirituelle Ausbildung, die Dinge wie Selbstbeobachtung und Selbstpflege (genug Schlaf etc.) mit beinhaltet hilft auch.

Eine gute Psychotherapie kann sehr hilfreich sein, wobei "gut" manchmal schwer zu finden ist. Wenn Du einen Tip zur Suche haben willst, schick mir eine PN.

Grüße von
Ialokin

Die Liebe zu schenken, den Zauber zu wecken, das Leben zu feiern - das ist unser Sinn.

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24 Mär 2008 11:28 #6726 von Morgenstern*
Moin...

Psychotherapie ist immer gut... *g*
Allerdings wird bei einer Bipolaren Störung auch von gestörten Neuotransmitterhaushalt ausgegangen, das bedeutet es ist auch ein biochemisches Problem.

Wenn die Medis richtig dosiert sich, dürften sich nach der Anlaufphase keine so massiven Nebenwirkungen zeigen.
Da stimmt dann was nicht, und das würde ich nochmals überprüfen lassen.
Es kommt ja auch drauf an, was für Medis.. für die Akkutphasen von gehobener Stimmung werden oft Neuroleptika eingestzt
in der depressiven Phase halt Antidressiva.
Aber da gibts halt ganz unterschiedliche von, die auch alle etwas anders wirken.
Zur Stabilisierung werden oft anderen Medis eingesetzt
(ich will jetzt hier keine Namen nennen).

Außer Medikamente würde ich auf jeden Fall, Entspannungstherapie empfehlen.
Autogenes Training, PMR, oder auch QiGong, oder Yoga..
alles womit man das "Spannungs"feld zwischen Anspannung und Entspannung selber regulieren kann.

Falls du am Anfang Probleme damit hast, hilft es auch die Entspannung von außen zu holen.. Reiki, Massagen, oder Cranio-sacral Theapie, wirken manchmal Wunder.

liebe Grüsse
Morgenstern*

Jeder Mann, jede Frau ist ein Stern *

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24 Mär 2008 12:13 #6727 von Satyr
Morgenstern* schrieb:

Moin...

Psychotherapie ist immer gut... *g*
Allerdings wird bei einer Bipolaren Störung auch von gestörten Neuotransmitterhaushalt ausgegangen, das bedeutet es ist auch ein biochemisches Problem.

Wenn die Medis richtig dosiert sich, dürften sich nach der Anlaufphase keine so massiven Nebenwirkungen zeigen.

liebe Grüsse
Morgenstern*


Hi,

genau so ist es. Bei Bipol. Störungen gibt man Lithium.
Müdigkeit ist eine bekannte Nebenwirkung, was sich nach einiger Zeit wieder normalisieren kann. Sollten Konzentrationsstörungen bleiben, würde ich durch einen Lithiumspiegel abklären, ob es nicht vielleicht überdosiert ist und ob man es nicht bis zum unteren Wirkungsbereich reduzieren kann.
BB
Satyr

Der Moment ist Alles ^^

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24 Mär 2008 17:38 #6728 von MondSchwester

Kennt jemand von Euch eine alternative Behandlungsmethode welche unterstützend zu der medikamentösen Behandlung
von bipolaren Störungen angewendet weden kann ?
Die Meds machen einen nur dämmrig und nehmen total die Energie. Kann ich da mit Yoga, Reiki oder Meditation igendetwas machen um wieder einigermassen in die Spur zu kommen ?
Falls da jemand von Euch Erfahrungen hat, bitte melden, ich bin für jeden Tip dankbar.

Danke im Voraus
aksis


Da ich dich nicht persönlich kenne, ist es schwierig, etwas "pauschales" zu raten.
Was bei Depressionen sinnvoll ist, ist regelmäßig an einer Sportgruppe teilzunehmen. Bei asiatischen Kampfkünsten hat man auch meistens Meditation mit dabei.

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25 Mär 2008 08:13 #6733 von Ishtar
Hi Aksis

Psychotherapie ist auf jeden Fall wichtig, auch um den Umgang zu lernen. Häufig ist ja z.B. Erwartungsangst vor der nächsten depressiven Phase da.
Es braucht meist etwas zeit, bis der Körper sich an die Medis gewöhnt hat und man überhaupt richtig "eingestellt" wurde. Auf keinen Fall solltest du mit Kräutern dahinter gehen und evt. solltest du mit deinem Arzt (wenn er sich auskennt) oder mit einem sehr guten Kräuterbuch evt. Tees überprüfen. Johanniskraut z.B. kann mehrere Antidepressive Medikamente außer Kraft setzen.(das sag ich übrigens weil ich den Kräutern durchaus Wirkung zuschreibe, sie sich aber schlecht präzise dosieren lassen).
Die Dinge die von den anderen genannt wurden, haben meist in Studien gezeigt, dass sie nebst Medis und Psychotherapie unterstützdend wirken.
Was ich dir noch speziell empfehlen kann, wo du reinschauen könntest wären Achtamkeitsübungen. Genau genommen. Mindfullness based Stress Reduktion. Es gibt da spezielle Programme für Depression. Du kannst dir ja mal das Buch von Kabat-Zinn besorgen: "Gesund durch Meditation" . Wenn du es wirklich machen willst empfehle ich dir aber eine Gruppe. MBSR einfach mal googlen ;) bis die positive Wirkung der unterstützenden Maßnahmen einsetzt, wird es aber auch eine Weile lang gehen.
Selbsthilfegruppen können auch unterstützend wirken.

BB
Ishtar

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