Sollte man als Lehrer über seine Schüler diskutieren?

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11 Dez 2006 19:58 #1908 von Ishtar
Hi Zusammen

Die Idee zu diesem Thema kam mir durch die Diskussion um Männer bei dianischen Ritualen.

Arion hat da einmal den Gedanken eingebracht, in wie weit man als Lehrer geeignet ist, wenn man die Situation eines seiner Schüler vor einer unbekannten Anzahl von Leuten im Internet breit trete.

Ich persönlich würde einen Austausch unter spirituellen Lehrern eigentlich sehr gut finden. Es könnte einem Wege zeigen wer wo Problem hat oder auf welchem Probleme gestoßen ist und wie diese gelöst wurden.

Die Frage nach dem Vertrauensverhältnis, was Arion kritisiert hatte, das dadurch evt. verletzt wird ist aber auch nicht zu verachten.

Also was tun?
(Außer ein separates Unterforum für spirituelle Lehrer einrichten? - oder sollen wir es gleich das "Supervisionsforum" nennen? :ironie: )

Also was meint ihr so?

*gespannt*
Ishtar

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11 Dez 2006 22:46 #1915 von Ialokin
Also ich finde: Austausch und/oder Supervision ist gut, sogar sehr wichtig. Aber die Anonymität der SchülerInnen (in Bezug auf wer was getan, erlebt usw.) hat, muß gewahrt bleiben. Oder wenn Vertrauliches in einen Supervisorenkreis mitgenommen wird, muß das mit den SchülerInnen vorher geklärt sein.

Ialokin

Die Liebe zu schenken, den Zauber zu wecken, das Leben zu feiern - das ist unser Sinn.

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11 Dez 2006 23:06 #1918 von Arion
Hi!
Ich habe bislang in dem o.g. Thread noch nicht weitergelesen und weiß deshalb noch nicht, wie die Reaktion auf meine Aussage war.
Nennt mich oldfashioned.... nennt mich ne Traditionsschlampe.......aaaaaber:
Ich bin einfach der Meinung, daß Probleme/Geschehnisse/Dinge, welche im Kreis/in der Gruppe passiert sind, diese nicht verlassen sollen.
Man stelle sich nur einfach mal vor, die Person, über die geschrieben/geredet wird, LIEST das hier!!! Wie wird sie sich fühlen..... wie entblößt und gedemütigt? Das ist für mich imho eine gewisse Form von Vergewaltigung.
Bestimmte Dinge kann man IM Kreis natürlich besprechen und klären - keine Frage.
Da sind in der Regel auch mehrere Leute, mit denen man sich austauschen kann, die vielleicht konträre Meinungen haben und sich so ergänzen.
Problematisch wird das natürlich bei einzelnd praktizierenden Leuten, die meinen, Ihr Wissen unter die Menschheit bringen zu müssen.
Und ICH habe bei meiner Reiki-Ausbildung bis hin zum Lehrer ein paar Dinge über Gruppendynamik, Gruppenarbeit bis hin zu Umgangsformen gelernt, welche mir auch in meinem täglichen Leben sehr gut helfen... im Job bei meiner Führungsposition, wie ich z.B. mit Mitarbeitern umgehe.
Von daher IST es ganz einfach so, daß nicht jeder sich auf einmal Lehrer/Ausbilder/Mentor/was auch immer nennen können sollte oder nennen kann, wenn er sich WIRKLICH Gedanken über seine Verantwortung etwaigen Schülern gegenüber gemacht hat.
Mit dem "Lehrerstatus" geht eine wichtige Erkenntnis anheim und die ist sehr konträr zu dem Bewußtsein, daß man seinen Schülern etwas beibringt!
Und wer diese Erkenntnis nicht hat, ist imho nicht so weit, als Lehrer usw. agieren zu können/sollen!
@ Ishtar:
Wie sollte ein solcher Austausch, den Du gut heißen würdest, denn aussehen??
Ergänzende Ratschläge, wie man in bestimmten Situationen reagiert, ohne konkrete Namen oder Personenstati zu nennen?? Wenn jemand von "einem seiner Schüler" redet und jeder weiß, er hat ja nur den einen und weiß, wer gemeint ist, wäre das imho nämlich recht - unschlau.
Was Du nicht vergessen darfst - und ich sehe DAS z.B. einmal monatlich bei meinen Geschäftsführerbesprechungen - jeder ist da ein bißchen anders und hat ergo unterschiedliche Arten und Weisen, mit bestimmten Problemen umzugehen. Viele Wege führen nach Rom und der Weg des einen, der ja vielleicht auch funktioniert hat, kann für mich verheerende Folgen haben!

Aus meiner Reaktion kann man vielleicht ersehen, daß ich dies für ein seeeehr sensibles Thema halte! Gerade im Reiki ist die breite Masse/Öffentlichkeit nicht umsonst skeptisch, eben weil damit sehr viel Schindluder betrieben worden ist. Ebenso im Wicca, bzw. wenn´s um Hexerei geht. Wenn ich als Lehrer/Mentor, wie immer man das nennen mag, ernsthaft "erfolgereich" (blödes Wort, aber mir fällt grad nix besseres ein) und angenommen werden will, muß ich einfach bestimmte Standards erfüllen und darf mich nicht zu bestimmten Stolperern hinreißen lassen, die mich a) fragwürdig erscheinen lassen und b) meine soziale, fachliche und persönliche Kompetenz in Frage stellen!
Ich wäre gegen ein separates Unterforum, in dem man Probleme mit dem oder dem Schüler erörtert.
Greez &
BB
Arion

Rose: Blanche, Du bist eine billige Klampfe!
Blanche: SCHLAMPE, Rose, es heißt SCHLAMPE..... ich bin eine billige SCHLAMPE!!!

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12 Dez 2006 06:38 #1922 von Lady of Darkness
Gute Frage ... einmal halte ich es für durchweg positiv, wenn ein Lehrer seine Grenzen erkennt und sich auch nicht zu fein ist, bei anderen um Rat nachzufragen. Dazu gehört dann natürlich, dass er das Problem auch beim Namen nennt, und manchmal muss man eine Situation schon beschreiben, damit die anderen sich ein Bild davon machen können ...

Das sollte sich jedoch in erster Linie auf die "magischen" Aspekte des "Lehrer-Daseins" beschränken. Persönliche Dinge gehören auf keinen Fall öffentlich weitergetragen (weder im Forum noch am Stammtisch), und sobald das Problem, das man besprechen will, die Persönlichkeit(srechte) des Schülers betrifft, sollte man auch vorher mit ihm klären, ob das für ihn okay ist.

(Beispiel: Wenn mich jemand um Rat fragt und ich nicht weiter weiß, dann sag ich das und biete an, dass ich anderen potentiell qualifizierten Rat einhole. Wenn der andere das nicht will, passiert auch nichts.)

Remember that you're perfect - the gods make no mistakes...

https://diandrasgeschichtenquelle.org
https://knusperhaus.wordpress.com

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12 Dez 2006 07:30 #1926 von Baldur
Aloha,

ja, ich denke schon, dass man das tun kann, doch wie schon gesagt sollte das aber nicht an die Öffentlichkeit gebracht werden und ein offenes Forum oder ein Stammtisch ist ein denkbar schlechter Ort dafür. Ich sehe darin einen grossen Vertrauensbruch, auch in energetischer Hinsicht. Ich würde mir eventuell eine zweite oder dritte Meinung einholen, aber nur unter 4 Augen und ohne Namen zu nennen, und obendrein nur mit Menschen, denen ich wirklich vertraue ...

Gruss, Baldur

- Du kannst mir keine Angst machen, ich habe Kinder -

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12 Dez 2006 10:54 #1928 von Nivien
Hallo ihr!

Ein Austausch zwischen spirituellen Lehrern, auch über ihre Lehrtätigkeit :smiles: und evtl. dabei auftretende Probleme finde ich theoretisch auch sinnvoll, vielleicht sogar notwendig. Da ich aber selbser weder eine spirituelle Lehrerin bin, noch in einem Beruf, wo ich zur Supervision gehe, kann ich darüber wenig sagen.

Aus Sicht einer Schülerin meine ich, daß auch die Lehrer/innen sich weiterentwickeln (müssen), und deshalb auch Austausch mit "ihresgleichen" brauchen, oder mit ihren jeweiligen Lehrer/innen. (Das wäre ja schon eine richtige Tradition!)

Ich stimme Euch zu, daß so ein Austausch aber wohl besser nicht im Internet, sondern auf persönlicher Ebene stattfinden sollte. Kann man nicht viele Probleme schon so ansprechen bzw. sich darüber unterhalten, ohne daß die konkret betroffene Person sichtbar wird? Es ist ja eh nur eine Prozedur für den Notfall, sozusagen - Klatsch und Tratsch über Schüler/innen sind natürlich nicht im Sinne einer guten Lehrerin :wink:

Und da es hier (auch) um Magie geht, muß man wohl Vorsicht walten lassen...

Jede gute Sache ist scharf. (Gurdijeff)

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12 Dez 2006 16:52 #1936 von Ialokin
Huhu :-)

Ich finde, in all den obigen Postings ist ein gemeinsamer Tenor: Die Privatsphäre der Schüler ist heilig! Das muß auch der oberste Grundsatz sein.

Dazu kommt dann, was Arion anriß:

Von daher IST es ganz einfach so, daß nicht jeder sich auf einmal Lehrer/Ausbilder/Mentor/was auch immer nennen können sollte oder nennen kann, wenn er sich WIRKLICH Gedanken über seine Verantwortung etwaigen Schülern gegenüber gemacht hat.
Mit dem "Lehrerstatus" geht eine wichtige Erkenntnis anheim und die ist sehr konträr zu dem Bewußtsein, daß man seinen Schülern etwas beibringt!


Arion meinte vermutlich(?), daß Lehrer das Können in ihren Schülern wecken - und ihnen nicht das eigene beibringen. Aber genauso gehört dazu das Bewußtsein der eigenen Grenzen, darum:

Spirituelle Lehrer greifen potentiell genauso stark (wenn auch auf anderer Ebene) in die Person und das Leben ihrer Schüler ein wie Therapeuten. Darum finde ich Supervision bei spirituellen Lehrern, besonders bei solchen, die noch nicht viele Schüler hatten oder keine Zusatzausbildung bezüglich menschlicher Interaktion haben (und das betrifft z.B. sehr viele trad. Wicca HP/Ss) dringend empfehlenswert, um nicht zu sagen notwendig.

Um diese Supervision mit der Anonymität der Schüler zu vereinbaren, ist es das einfachste, wenn sie tatsächlich professionell ist: D.h. im Supervisionskreis trifft man sich hauptsächlich darum, ist eher nicht privat befreundet und kennt jedenfalls die gegenseitigen Schüler nicht.
Falls das nicht möglich ist, müssen halt entweder die Probleme neutral formuliert werden, oder die Lehrerin sagt ihrer Schülerin vorher, daß sie in Supervision ist und bittet um Erlaubnis, Dinge in allgemeiner Formulierung dort vorbringen zu dürfen.

Aus dem Ganzen ergibt sich natürlich, daß ein Internetforum, auch ein zugangsbeschränktes Unterforum, völlig ungeeignet ist, um konkrete Probleme zu besprechen. Fragen dort müssen genügend allgemein gehalten sein, daß die Identität von Schülern oder anderen Beteiligten nicht feststellbar ist.

my 2 cts,
Ialokin

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12 Dez 2006 20:03 #1939 von Ishtar
Hallo

Ich seh das auch so ähnlich. Ich denke in der Arbeit mit Schülern kommen immer wieder auch ähnliche Probleme oder kritische Punkte auf und ich denke es wäre gut, wenn man da als Lehrer auch gegenseitige Unterstützung kriegen könnte oder Tipps von Außen von Leuten in der gleichen oder ähnlichen Situation. Wie diese mit bestimmten Situationen umgehen kann ja auch sehr hilfreich sein. Ich glaub die Situation so richtig Probleme zu haben ist eher geringer in unseren Kreisen, weil die Leute sehr schnell gehen können.

Bis jetzt habe ich noch keine direkten Schüler gehabt ich war nur schon in sehr vielen Gruppen. Und ab und zu war ich sehr dankbar mich mit anderen Leuten über gewisse Dynamiken in der Gruppe unterhalten zu können. Das hab ich bisher nur mit Leuten gemacht, die in diesem moment auch irgendwie spirituelle Mentoren waren, oder die aktuellen HP / HPS.

Die Sache mit "Was im Kreis geschieht ist heilig und darüber darf nicht gesprochen werden"......
Eigentlich unterschreibe ich das. Aaaaber: ich finde es gibt druchaus Situationen bei denen man sich eine Außensicht einholen sollte. Ein Außenstehender druchschaut eine Gruppendynamik evt. besser und ist nicht "betriebsblind". Gerade heute hat mir mein Mann eine Situation von der Arbeit erzählt worauf hin ich einen zweisatzkommentar machte. Darauf folgte ein vielsagender Blick und ein überzeugtes "Du hast recht". Ich hab mich gewundert, warum er diese einfache Lösung nicht selbst gefunden hat, worauf er nur meinte "betriebsblindheit". Ich denke sich anzuhören wie andere in ähnlichen Situationen reagieren würden ist sicherlich hilfreich.

Die sache mit der geheimhaltung ist meiner ERfahrung nach aber die, dass jede Gruppe das etwas anders auslegt. Ich war/kenne Gruppen, bei denen man frei über fast alles Reden darf bis auf wer dabei ist und wie haben entsprechende Personen in einem Ritual reagiert, wobei sich das auch nur auf die Namen bezieht anonymisiert kann man schon reden. Am anderen Ende gibt es Gruppen, wo ich nicht mal meinem Ehemann (!) sagen durfte wann sich die Gruppe wo trifft. Das Wo war hier tatsächlich problematisch, weil Hexenbrüder und Schwestern hin oder her, einfach zu jemandem nach Hause fahren den ich noch nicht kannte und meinem Mann nicht einmal sagen können wo ich bin fand ich für eine Frau dann doch etwas sehr heikel.
Kurzum: eigentlich liegt es glaub ich mehr im Vertrauensverhältnis der entsprechenden Gruppe. Ich kann das Maß an Geheimhaltung zu locker oder zu streng finden.

Arion meinte vermutlich(?), daß Lehrer das Können in ihren Schülern wecken - und ihnen nicht das eigene beibringen. Aber genauso gehört dazu das Bewußtsein der eigenen Grenzen, darum


mhmm also ich denke schon, dass ich einem Schüler auch "meinen" Weg oder meine Tradition beibringe - beibringen muss oder gar nicht anders kann. Das Können zu wecken klingt natürlich sehr schön. Aber rein praktisch von der Technik her.... Nehmen wir mal an, es gibt 10 verschiedene Techniken die Gottform anzunehmen. Ich beherrsche davon 5. Dann kann ich rein theoretisch eigentlich nur meinem Schüler zeigen wie ich es mache sagen so funktioniert es bei mir so fühlt es sich, daran erkennst du das du auf dem richtigen Weg bist, so kontrollierst du es, das ist zu deiner Sicherheit etc. Die anderen techniken die ich aber nicht kenne oder nicht beherrsche kann ich nicht beibringen. Da muss der Schüler selbst drauf kommen oder es bei jemand anderem lernen.
WEnn es z.B. immer Gruppenmeditationen gibt, dann bring ich den SChülern natürlich meine Art und WEise sie zu tun mit. Genauso wie sich eine Gruppe auch an eine bestimmte Art und Weise etwas zu tun einigt oder einen bestimmten Jahreskreis (z.B. arbeiten wir mit den beiden Königen die sich abwechseln oder arbeiten wir mit einem Gehörten). Wenn jemand eine spezifische Tradition lernen will, will er ja auch das vom entsprechenden Lehrere lernen. Du wirst ja wohl kaum von einem Asatru die Dianische Tradition lernen wollen?

Supervision find ich auch müsste persönlich stattfinden. Das mit dem Subforum war mehr als Witz gedacht - ich editier das mal noch, damit es eindeutiger ist...


Um noch zu sagen was ich gut finden würde...... ungefähr so, wie es Ialo beschrieben hat. Das Ding ist, dass tatsächlich sein kann, dass man entsprechende Schüler um die es geht erkennen kann. Hier kommt dann eben eine gewisse professionelle Haltung bei der es einfach ganz klar ist, was in der Supervision besprochen wurde, wird nicht außerhalb weitergetragen.

BB
Ishtar

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12 Dez 2006 20:44 #1941 von Ialokin
Huhu Ishtar :-)

Arion meinte vermutlich(?), daß Lehrer das Können in ihren Schülern wecken - und ihnen nicht das eigene beibringen.

Aber genauso gehört dazu das Bewußtsein der eigenen Grenzen, darum
mhmm also ich denke schon, dass ich einem Schüler auch "meinen" Weg oder meine Tradition beibringe


Ja, natürlich kann man Techniken vermitteln. Aber über Techniken hinaus wird doch eigentlich bei allen spirituellen Pfaden noch etwas anderes gelehrt: Wie man sein göttliches Selbst in der Welt verwirklicht. Ob man Tai Chi , Sacred Dance, Reiki, Wicca oder Chaosmagie unterrichtet, das ist das Thema hinter dem Lehrplan - und das, worauf es eigentlich ankommt.
Und das geht eben nur, wenn der Lehrer Respekt vor der völlig anderen Identität - und Selbstbestimmtheit - des Schülers hat und nicht versucht seinen Weg (des Lehrers) zu seinem (des Schülers) zu machen.

Ialo

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12 Dez 2006 21:21 #1942 von Ishtar

Wie man sein göttliches Selbst in der Welt verwirklicht.[/qutoe]

Das kann ich einem Schüler doch gar nicht vermitteln?! Ich mein jeder muss sich selbst verwirklichen. Selbst wenn jemand von mir sowas wollen würde, könnte ich es nicht. Ich kann ja nur mich selbst verwirklichen (und hab damit ja schon genug zu tun :lol:) und nicht noch das Leben einer anderen Person, selbst.
Ich glaub mir entgeht das einfach grad etwas, weil es mir etwas fremdartig erscheint. Ich mein selbst wenn ein Schüler meinem Weg genau folgt, so folgt er mir zwar, aber es ist dann immer noch sein Weg er kann gar nicht auf meinem wandern.
Und wegen dem "das göttliche Selbst verwirklichen" - da kann ein Lehrer nur Hilfsmittel an die Hand geben. Es ist unmöglich das göttliche Selbst einer Person von einer anderen Person von Außen zu verwirklichen.

BB
Ishtar

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