Interkulturelle Unterschiede in Hexengruppen?

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24 Apr 2007 12:20 #3766 von Ishtar
Huhu

Eine Frage die mich immer mal wieder beschäftigt.....

Es gibt ja interkulturelle Unterschiede zwischen verschiedenen Kulturen. Plakativ gesagt dieses "typisch Deutsch", "typisch Französisch" etc.
Natürlich ist es immer so, dass sich das Verhalten einzelner Individuuen von diesem typischen Unterscheidet, und das man eine kultur immer mit der Brille der eigenen Kultur betrachtet. (wenn ein Franzose zu mir sagt, die Deutschen seien immer so pünktlich, vor allem die Deutsche Bahn, muss ich als Schweizerin immer lachen, denn im Vergleich zur SBB muss die DB noch viel lernen IMHO).

Nun würde ich gerne wissen, ob diejenigen unter euch, die Erfahrung mit Coven / Gruppen in anderen Ländern haben, ob ihr dort auch kulturelle Unterschiede gemerkt hat.

Ich kann einen Vergleich zu Frankreich ziehen.
Dies Sache mit der traditionellen Ausbildung in Frankreich ist noch viel schlimmer wie in Deutschland. Meines wissens gibt es nur um Paris einige Coven die tatsächlich traditionell initiiert sind. Also gibt es sehr viele freifliegende, die sich alles selbst erarbeiten und sehr viele eklektisch arbeitende. In der Gruppe in der ich bin werden ketlisches Heidentum, Druidentum und Wicca vermischt. Es würde sich nicht lohnen für die einzelnenen Mitglieder zu versuchen eine eigene Gruppe zu machen. Es gibt noch eine weitere Gruppe in der Nähe, deren Arbeit habe ich aber noch nicht kennen gelernt.
Insgesamt würd ich sagen geht die Arbeit ähnlich von statten, mit dem größten Unterschied, dass das Essen meist vorher stattfindet (zumindest bei uns, evt. ist das nur ein Unterschied einer Gruppe). Ansonsten fällt mir auf, das sehr viel auf selbstgedichtete Chants zurückgegriffen wird, anstatt Englische zu nehmen, oder die Englischen zu übersetzen. Weiter habe ich das Gefühl, das sehr viel lockerer mit Einladungen umgegangen wird. Eigentlich sind alle Feste offene Feste und es bedarf nur eines Emailkontakts. Ich kenne es aus Deutschland verstärkte, dass man sich bei einer Gruppe zuerst mit dem HP/S trifft und dann entschieden wird ob man teilnehmen kann, oder bei offenen Festen erhält man eine Einladung von einem Mitglied, der/die dann mit HP/S abgeklärt hat und entsprechende Person dann die Verantwortung trägt. Hier in Frankreich habe ich z.B. eine Einladung zu einem Gruppenritual erhalten, nur auf der Basis, dass diese in der Nähe ist, und der Frau die Sachen gefielen was ich im Forum gepostet habe. :mrgreen: Ist für mich zumindest schon ein Unterschied. Ich hab persönlich das Gefühl, das einfach trotz des "Sektenparagraphs" in der Praxis sehr viel offener damit umgegangen wird, eine Gruppe ist sogar als Assoziation (sowas wie ein Verein) offiziell eingetragen. Offener halt eben auch in Bezug auf einladung und es wird weniger auf die eigentliche tradition geachtet welche die entsprechende Person hat.

Typisch Französisch ist auch...... wenn wir abmachen uns um 7 zu treffen udn ich bin 30min zu spät an weil ich keinen Parkplatz gefunden habe, bin ich wahrschenilich dennoch die erste vor Ort :lol:

Wer hat auch schon ähnliche Erfahrungen gemacht und würde diese gerne mitteilen?

BB
Ishtar :francais1:

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07 Mai 2007 21:39 #3960 von qwertz
Nun,
wie wir wissen ist es schon schwer zwei Menschen mit der gleichen Meinung zu finden, noch Schwerer wird es dann bei Zirkeln bzw, Coven, auch wenn sie Räumlich nur wenige Kilometer auseinander liegen.

Mir ist es sehr stark aufgefallen, als ich in Hamburg bei einen Coven zu gegen war und einige Sabbats miterleben durfte. Die Arbeit da war natürlich anders als das was ich bisher mit meinen kleinen Kreis erlebt habe, aber hatte denoch auf ihre eigene Art und Weise ihren Reiz, aus dem ich neue Erfahrungen schöpfen konnte.

Asad

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