Wut

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13 Jun 2007 09:01 #4412 von Ialokin
Ialokin antwortete auf Wut
Sich zu wehren - erst recht mit der Spiegelmethode (wobei Ealds Einwand theoretisch gerechtfertigt wäre) - scheint mir eher notwendig als verwerflich.

Ialo

Die Liebe zu schenken, den Zauber zu wecken, das Leben zu feiern - das ist unser Sinn.

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13 Jun 2007 20:53 #4414 von Annot
Annot antwortete auf Wut

Sich zu wehren - erst recht mit der Spiegelmethode (wobei Ealds Einwand theoretisch gerechtfertigt wäre) - scheint mir eher notwendig als verwerflich.

Ialo


Genau. Man ist nämlich meistens bereit, alle anderen zu schützen, sich selbst aber zu vernachlässigen ("Darf ich das jetzt?" "Schadet das meinem Karma?" "Was sollen bloß die Leute sagen?")

Jeder Mensch verdient Schutz, auch wenn man selbst dieser Mensch ist ;)

In diesem Sinn: BB

.
.
.

@eald
cooles Pic...

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, dann ist es der Glaube an die eigene Kraft.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

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13 Jun 2007 21:21 #4415 von Nalianei
Nalianei antwortete auf Wut
Sich zu wehren ist selbstverständlich notwendig. Aber wörtlich hatte Undine gefragt wann es gerechtfertigt ist einem anderen Schaden zuzufügen. Kann man sich denn nicht auch ohne das zu tun wehren?

Ich denke schon. Ich glaube man muss ziemlich weit gewachsen sein um das grundsätzlich zu tun (ich kann's auf jeden Fall schon mal nicht) aber ich habe das Gefühl all dies müsste möglich sein ohne einem anderen Schaden zufügen zu wollen (bzw. es zu tun). Und bei Fragen wie die nach der "Recht-igkeit" einer Angelegenheit finde ich es zwar wichtig das man sich nicht mehr abverlangt als man tragen kann (also nicht ein Ideal zu erfüllen versucht für das man nicht genug Größe hat, indem man sich an irgendwelche dann hohlen Ideale in Form von in solchen Zusammenhängen eh sinnlosen Regeln hält (das ist so ein bisschen das was LoD beschrieben hat, denk ich)) aber auch nicht das Ideal verleugnet oder gar auf die eigene Größe zuschneidet um sich davor zu verstecken das man ihm nicht gerecht wird (das läuft auf eald's Schlammbeispiel raus) . Das brauch's wirklich nicht, es ist schließlich keine Schande. Außerdem nimmt man sich damit auch die Chance in diese Richtung zu wachsen und das ist eigentlich das dümmste daran.

Es ist, was es ist, sagt die Liebe.

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14 Jun 2007 16:57 #4419 von Undine
Undine antwortete auf Wut
Nun,prinzipiell denke ich,das egal was wir tun uns selbst innerhalb unseres eigenen Netzes bewegen.Tue ich im Falle meiner Nachbarin Schaden,muß ich mich nicht wundern,wenn die Verstorbenen mich bis in meine Träume verfolgen-und das tut ihr Mann-bis auf den hellichten Tag,wo er in der Ecke sitzt und sie angrinst.
Netze verbinden uns mit allenWesen.Wenn ich daran ziehe,erreiche ich alle mich umgebenen Wesen.Nutze ich jemanden fließt Energie,schade ich jemanden auch.Die Frage ist immer von Wo nach wo.Wer bekommt,wem nehme ich weg.
Ein Spiegel reflektiert.Das heißt,Liebe fließt zurück.
Meine Oma lebte immer nach dem Spruch:Mög mir einer wünschen was er will,Gott gebe ihm nochmal so viel.
Energiefresser müssen erst andocken,bevor sie Energie zapfen.Beim Spiegel fressen sie sich selbst,und werden schwächer.
Das heißt Neutralität kann grausamer sein,als aktiver Angriff.Und Verzeihen kann alles andere als gut sein.
Man sollte sich seiner Möglichkeiten wohl bewußt sein-und nicht aus Feigheit kneifen.Den Respekt hat meine Nachbarin trotzdem.
Sie selbst entscheidet auf dem Weg,ob sie leben oder sterben will.
Grenzen setzen,das ist mein Verständnis von sich wehren.Weitere Einflußnahme verhindern,und der Respekt,das sie mich auf dem falschen Fuß
erwischt hat.
Für andere-ja,ich wende auch andere Richtungen an,wenn jemand wahrhaftigen Schutz bedarf.Besessenheit,Manipulation von Schwächeren,Manipulationen von Kindern,Flüche in Familien.
Dabei geht es im allgemeinen um Distanz.Das heißt,Streithammel räumlich zu trennen.Auch magisch.
Wachstum heißt auch leben lernen.Auch mit Konflikten-ohne magische Paranoia.Es geht nicht immer ums vertragen.Sondern,zum Reden kommen,verhandeln,Kompromisse.
Nur einen Willen durchzudrücken ohne wenn und aber zerstört eher,als es hilft.
Eald,der Spruch ging etwas anders:Wer im Schlamm spielt muß sich nicht wundern,wenn seine Flügel schmutzig werden.
Doch vergiß nicht,im Schlamm wachsen Diamanten!

Das Problem von Hexen ist,das sie nie vor Dingen weglaufen,die sie von ganzen Herzen hassen.....

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14 Jun 2007 18:32 #4420 von Nalianei
Nalianei antwortete auf Wut
Was um Himmels Willen ist denn zwischen deiner Nachbarin und dir passiert das ihr eine Frage zwischen Leben und Tod daraus macht?!
Ohne Worte.

Es ist, was es ist, sagt die Liebe.

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15 Jun 2007 10:39 #4421 von Ialokin
Ialokin antwortete auf Wut
Undine schrieb:
> Grenzen setzen,das ist mein Verständnis von sich wehren.Weitere Einflußnahme verhindern

> Dabei geht es im allgemeinen um Distanz.Das heißt,Streithammel räumlich zu trennen.Auch magisch.

> Wachstum heißt auch leben lernen.Auch mit Konflikten-ohne magische Paranoia.

Find ich alles drei wesentlich.

Ialo

Die Liebe zu schenken, den Zauber zu wecken, das Leben zu feiern - das ist unser Sinn.

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15 Jun 2007 12:42 #4423 von Undine
Undine antwortete auf Wut
Erstens hat die Frau ein Spaltungsbewußtsein.Das heißt,sie ist zeitweise besessen.Das sieht man daran,das sie zeitweise alles zerstört,worüber andere sich freuen.Andererseits wird sie von Reue und Mißtrauen gequält.Reue,wenn sie merkt was passiert ist,Mißtrauen,ob alles was Gutes für sie getan wird aus Berechnung passiert.
Was ist zwischen uns getreten-jemand hat einen sprechenden Plüschhund genommen.Und sie glaubt Sonja wärs(meine Tochter).
Und ich habe in ihrem Zimmer gesucht,den Hund nicht gefunden-Sonja war zu dem Zeitpunkt auch nicht da.
Wenn man bedenkt,das sie alle ihre Puppen und Tiere beseelt wird daraus mehr als ein Kavaliersdelikt.
Wenn ich so lese warum es geht,-es war der Hund,der mit ihren verstorbenen Hund Alf assoziert wurde.

Das Problem von Hexen ist,das sie nie vor Dingen weglaufen,die sie von ganzen Herzen hassen.....

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