unerwünschte Ahnen?

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22 Jan 2007 09:37 #2606 von Lichtbewahrerin
Das bringt mich auf eine andere Sache, die mir schon länger im Kopf herumspukt... vielleicht mache ich da mal eine Diskussion auf....

Was diese Ahnengeschichte angeht: Ich halte es eigentlich für nicht besonders angemessen, Verstorbene zu rufen, in welcher Art auch immer. Sie haben ihr irdisches Leben fürs erste abgeschlossen und widmen sich anderen Dingen. Hat es da Zweck, ständig die Bindung zur Erde zu erneuern? Was ist, wenn sich plötzlich irgendein Urahn eines meiner Probleme annehmen möchte und einfach bleibt?

In Ausnahmefällen mag das ja ok sein, aber normalerweise stehe ich der Sache sehr skeptisch gegenüber. Habe mich aber auch noch nicht allzusehr damit beschäftigt.

Wer zur Quelle will, muß gegen den Strom schwimmen.

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22 Jan 2007 12:15 #2611 von Distelfliege
Hi Lichtbewahrerin,

Was du beim Ahnenkult ehrst, hat mit einer armen, hängengebliebenen Seele nichts zu tun. Da ich mich nicht sehr fürs Jenseits und was nach dem Tod geschieht, interessiere, habe ich keine Theorie wieso das so ist.

Aber die AhnInnen, so wie ich sie mitbekommen habe, irren weder auf der Erde herum, noch haben sie ein Problem, noch muß ich sie irgendwohin weg schicken. Sie sind sehr wohlwollend ihren Nachfahren gegenüber, d.h. sie haben überhaupt kein Problem damit sich einem zu widmen.

Vielleicht is es so daß ein Teil der Seele weggeht oder reinkarniert oder sonstewat, aber ein anderer Teil, bleibt sozusagen als Ahnengeist kontaktierbar.. aber wie gesagt, keine Ahnung worans liegt. Aber Ahnenverehrung und das Ranziehen armer verhafteter Seelen sind zwei Paar Schuhe.

Grüssliz
Distel

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22 Jan 2007 19:25 #2618 von Lichtbewahrerin
Ist mir klar, daß das was unterschiedliches ist, ich bin aber trotzdem kein Freund von sowas. Aber jeder muß für sich selbst wissen, was er tut und wie er arbeitet. Ich mache niemandem Vorschriften, habe nur meine Meinung dazu gesagt.

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22 Jan 2007 20:05 #2622 von Distelfliege

Ist mir klar, daß das was unterschiedliches ist, ich bin aber trotzdem kein Freund von sowas.


Wenn das Problem mit dem "auf die Erde ziehen" nun ausgeräumt ist, hast du dann noch irgendein anderes Problem damit? Also eins, was über reine Geschmacksfragen hinausgeht.
Wenns einfach net nach deinem Geschmack ist lässt sich darüber natürlich schlecht diskutieren ;)

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18 Jun 2007 14:08 #4453 von Morgaine
da ich schon lange Schamanismus betreibe komme ich ja auch mehr oder weniger regelmäßig zu den Ahnen.
Ich kann "rufen" wie ich will, wenn sie nicht wollen, kommen sie nicht. Und das sit gut udn richtig so. Ichj dneke wir dürfen usn da nicht so arrogant überschätzen udn meinen nur weil wir es so wollen wird es so geschehen., Die Anderswelt hat ihre eigenen Gesetze.

Die Arbeit mit den Ahnen halte ich für äußerst wichtig. Am wichtigsten sind mir die Blutsahnen,a ber da alles miteinander verbunden ist, sind wir auch mit den angeheirateten Ahnen, ja sogar mit den Verstorbenen, mit denen wir nicht weltlich verwandt sind, verbunden. Die Geschichte der Frauen tragen alle Frauen, ob sie verwandt sind oder nicht - nur ein Beispiel.

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18 Jun 2007 19:24 #4460 von Nalianei

ja sogar mit den Verstorbenen, mit denen wir nicht weltlich verwandt sind, verbunden. Die Geschichte der Frauen tragen alle Frauen, ob sie verwandt sind oder nicht - nur ein Beispiel.


Tatsächlich gibt es ja keinen mit dem wir nicht verwandt sind - und nicht nur unter den Menschen. Und Steine bestehen auch oft (immer?) aus altem irgendwie umgewandelten organischen Material... also irgendwo auch entfernte Verwandte.... alles eine Frage wie man es betrachtet.

Es ist, was es ist, sagt die Liebe.

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18 Jun 2007 23:11 #4462 von Kahoka
Kahoka antwortete auf unerwünschte Ahnen?
Im indianischen gibt es dafür ein schönes Wort: Hunkapi - Allem was lebt bin ich verwand.

*winks*
Kahoka

[font=Comic Sans MS:bcc79dfd17]Um etwas zu bekommen, das du schon immer haben wolltest, mußt du etwas tun, das du noch nie getan hast.[/font:bcc79dfd17]

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19 Jun 2007 05:13 #4465 von Morgaine
ja genau und da alles lebt - auch Steine - sind wir mit allem und jedem verwandt

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19 Jun 2007 08:15 #4467 von Lady of Darkness
Das ist natürlich eine Art, alles zu betrachten, aber muss man da nciht auch wieder unterscheiden? Sonst wird das ganze "Ahnengedöns" ja doch überflüssig - resp. dann ist es egal, ob man von den "Ahnen" redet oder von den "fließenden Energien" oder ...

Natürlich ist der Mensch mit allem verbunden und sollte sich dessen auch bewusst sein. Aber wenn ich z.B. die Wahl hätte, meine Schwestern zu einer Feier einzuladen (oder die verstorbenen Großeltern) oder einen vollkommen Fremden (oder eben Hitler, Mussolini, die Inquisitoren, ... ), dann würde ich persönlich mich ja im Rahmen eines Ahnenfestes für meine Blutsverwandten und ggfs. die Wahlverwandschaft entscheiden. Und wenn man es ganz streng nimmt, sogar nur für die Blutxverwandten.

(Da ich wenig mit den Ahnen mache, ist das keine Erfahrung, sondern nur eine Überlegung, aber eine Logische, wie ich finde ... )

In dem ganzen Wust aus "Es ist letztendlich doch alles Eins" muss man einfach Abstufungen und Abgrenzungen treffen.

Remember that you're perfect - the gods make no mistakes...

https://diandrasgeschichtenquelle.org
https://knusperhaus.wordpress.com

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19 Jun 2007 08:31 #4469 von Morgaine
aber nur mit den "positiven" Ahnen zu arbeiten ist am Thema vorbei, denn wie im Leben auch lernen wir von den Herausforderungen.ö Gerade von den "negativen" lernen wir doch am meisten.

Der indianische Schamane der mich mit ausgebildet hat sagte immer zu mir: "Schaue deinem Feind in die Augen udn begrüße ihn - er ist dein bester Lehrer" und dabei ist es egal ob es sich um einen lebenden Menschen handlet, win Tier das man verabscheut, ein Stein mit dem man nichts "anfangen" kann oder eben einen unerwünschten Ahnen.

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