Dreikönigstag

  • Marian Green sieht den 6. Januar als den 9. Sabbat an. Es handelt sich dabei um einen wichtigen heidnischen west-europäischen Feiertag, der leider immer noch nicht sehr bekannt ist. Dieses Fest beginnt am Abend des 5. Januars.

     

  • Die Befana ist eine alte Hexe oder Fee aus dem italienischen Volksglauben. In der Nacht vom 5. auf den 6. Januar fliegt sie auf ihrem Besen von Haus zu Haus um den braven Kindern Geschenke zu bringen oder die ungehorsamen zu bestrafen. In Italien bringt sie auch heute noch die Geschenke, obwohl sie teilweise vom Weihnachtsmann ersetzt wurde oder beide nebeneinander agieren. Doch was wir heute als Befana kennen kommt eigentlich aus älterer Zeit und wurde durch unterschiedliche kulturelle Schichten verändert.

  • Epifania ist das lateinische Wort für griech. epiphaneia und bezeichnet damit die Erscheinung eines Gottes unter den Menschen. Vorübergehende, wie auch bleibende Beispiele sind in den Indo-europäischen Völkern, wie auch im Nahen Osten bekannt. Der Dichter Homer zählt gleich mehrere solcher Begebenheiten auf. Auch die Pharaone wurden als Erscheinung eines Gottes auf Erden verehrt. Im römischen Reich bezeichnete die Epifania das Auftreten oder den Staatsbesuch des römischen Kaisers.

     

  • Diese gehören für mich zum Julfest hinzu, obwohl einige sie vielleicht als separate, eigenen Feiertage betrachten. Die 12 Nächte (und 13 Tage, wobei einige Autoren 12 Tage benennen) waren dazu da, das Mondjahr mit dem Sonnenjahr zu harmonisieren. Kultisch stand jede Nacht für einen Monat und viel Divination wurde diesbezüglich betrieben. Es wurde nicht gearbeitet und die 12 Nächte wurden durchgefeiert.

     

  • Hier findet ihr ein Rezept für einen schweizer Dreikönigskuchen